Wenn die Therapie endet, fehlt oft der nächste Schritt
Viele Menschen haben nach der Physiotherapie weniger Schmerzen — aber noch wenig Kraft, Belastbarkeit oder Vertrauen in den eigenen Körper.
Genau dort setzt das Anschlusstraining im Powersports Gym Hannover an.
Ich arbeite nicht therapeutisch, sondern am langfristigen Aufbau von:
Kraft
Belastbarkeit
Muskulatur
körperlicher Leistungsfähigkeit
Nicht mit Wellness-Zirkeln oder beliebigem Gerätetraining.
Sondern mit strukturiertem Krafttraining und mit freien Gewichten.
Für wen ist das geeignet?
Unter anderem für Menschen mit:
Rücken- oder Bandscheibenproblemen
Knie-, Hüft- oder Schulterbeschwerden
Arthrose oder Osteoporose
chronischen Schmerzen
Unsicherheit bei Belastung
Angst vor schwerem Heben
längerer Trainingspause nach Verletzungen oder Therapie
Besonders Anfänger und ältere Trainierende sind willkommen.
Worum geht es?
Nicht um „ein bisschen Bewegung“.
Sondern darum:
wieder Kraft aufzubauen
Belastung tolerieren zu lernen
Sicherheit im Alltag zurückzugewinnen
Vertrauen in den eigenen Körper aufzubauen
Denn dauerhafte Schonung macht selten belastbarer.
Wie wird trainiert?
Das Training wird individuell angepasst.
Je nach Ausgangslage arbeiten wir unter anderem mit:
Kniebeugen
Kreuzheben
Trageübungen / Farmers Walk
Kettlebells
Lang- und Kurzhanteltraining
Dabei geht es nicht um extremes Leistungstraining.
Sondern um kontrollierte Belastungssteigerung.
Viele Menschen stellen dabei fest:
Der Körper kann oft mehr, als man nach Schmerzen oder Verletzungen glaubt.
Der Einstieg
Der Einstieg erfolgt über ein Personal Training (ca. 90 Minuten).
Kosten: 130 € brutto.
Dabei lernst du:
die grundlegenden Übungen mit freien Gewichten,
die Trainingsprinzipien,
und das Gym selbst kennen.
Anschließend entscheidest du in Ruhe, ob du weiter im Gym trainieren möchtest.
Was unterscheidet das Powersports Gym?
Kein Fitnessketten-Konzept.
Keine Spiegelwände, keine Sauna, kein Wellness-Marketing.
Dafür:
persönliche Betreuung
strukturierte Trainingsplanung
regelmäßige Anpassungen
feste Trainingszeiten
ehrliches Coaching
eine ruhige und familiäre Trainingsatmosphäre
Ich begleite dein Training aktiv und passe es bei Bedarf an — auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und praktischer Erfahrung aus dem Kraftsport.
Anschlusstraining & Krafttraining in Hannover
Wenn du nach einer Physiotherapie wieder sicher trainieren, Kraft aufbauen und belastbarer werden möchtest, kannst du gerne Kontakt aufnehmen.
Powersports Gym Hannover
Gemeinsam mit meiner Kooperationpraxis NeuroConcept und NeuroAktiv versuche ich allen Menschen, die Krafttraining machen wollen, dies in einer angenehmen Atmosphäre mit einer fachlich möglichst guten Anleitung zu realisieren.
Die Inhaberin Monique Zander hat mich im Gym besucht um sicher zu gehen, dass ich auch das liefere, was ich verspreche.
Anschlusstraining nach Physiotherapie • Krafttraining bei Rückenbeschwerden • Krafttraining bei Arthrose • Belastungsaufbau nach Verletzungen • Krafttraining für Anfänger und ältere Menschen in Hannover
Zwischen dem 22.12. und 31.12. läuft eine einfache, aber unbequeme Challenge – offen für alle, egal ob Kunde oder nicht.
Die Idee ist banal: Jeden Tag eine feste Anzahl Wiederholungen. Welche Übungen? Deine Wahl. Am Stück oder verteilt? Egal. Feiertage? Zählen trotzdem.
Du entscheidest dich für eine Stufe – und ziehst sie durch:
200 Wdh. – Wenigstens etwas
500 Wdh. – Schadensbegrenzung
700 Wdh. – Wampe unter Beschuss
1000 Wdh. – Fragwürdige Lebensentscheidungen
Ob du meinen vorgeschlagenen Plan nutzt, oder nur schwere Übungen (Burpees) trainierst oder moderate Übungen (Jumping Jacks), ist zweitrangig. Wichtig ist nur: täglich liefern!
Ich gebe einen Übungsvorschlag und eine Videoanleitung mit – nutzen kannst du sie, musst du aber nicht. Das hier ist kein Coaching-Programm. Es ist ein Test auf Konsequenz.
Wenn du zwischen Plätzchen, Raclette und Sofa glaubst, Bewegung sei „gerade schwierig“ – dann ist das hier ziemlich genau für dich.
Mach mit! Oder lass es! Aber rede dir bitte nicht selbst ein, es ginge nicht.
Was ich gerne möchte:
Dich zu einem Mindset zu bringen wie es in militärischen Spezialeinheiten genutzt wird: Auch unangenehme Aufgaben einfach zu machen, ohne über Befindlichkeiten oder Sorgen nachzudenken. Einfach machen! Stoisch! Streng! Hart gegen sich selbst!
Viele Menschen mit chronischen Rücken-, Knie- oder Schulterschmerzen bewegen sich aus Angst vor weiterer Belastung immer weniger – oft verstärkt durch gut gemeinte, aber veraltete Warnungen wie „Schonung ist wichtig“ oder „bloß nicht heben!“. Dabei ist längst wissenschaftlich belegt: Der Körper ist nicht fragil, sondern robust, anpassungsfähig und belastbar – auch bei bestehenden Beschwerden.
In meiner Arbeit mit Schmerzpatienten im Kraftraum steht genau dieser Perspektivwechsel im Mittelpunkt: Statt passiv auf Besserung zu hoffen, setzen wir auf aktives, kontrolliertes Training – mit freien Gewichten und funktionellen Bewegungen, die gezielt Muskulatur, Koordination und Selbstvertrauen stärken. Studien zeigen klar: Krafttraining ist eine der effektivsten Maßnahmen bei muskuloskelettalen Schmerzen – vorausgesetzt, es wird individuell angepasst und sauber angeleitet.
Das Ziel: ➡ Schmerzen reduzieren ➡ Belastbarkeit steigern ➡ Vertrauen in den eigenen Körper zurückgewinnen
Ich verspreche nichts! Nur, dass sich, wenn man sich auf das Training einlässt, ein ganz neues Lebensgefühl einstellen wird. Die Ergebnisse sprechen für sich: Viele meiner Klient:innen berichten schon nach wenigen Wochen über deutliche Verbesserungen (siehe Erfahrungsberichte Rheuma ; Rückenschmerzen) – nicht nur körperlich, sondern auch mental. Die Erfolgsquote ist hoch, besonders bei Menschen, die zuvor alles andere versucht haben.
📦 Mehr Infos & konkreter Einstieg: Mein PowerSports Schmerzpaket bietet einen strukturierten Weg aus der Passivität – hin zu mehr Kraft, Kontrolle und Lebensqualität.
Gemeinsam mit meinen Freunden und Partnern möchten wir einen Tag veranstalten, der wissenschaftlich aktuelle Hintergründe zu den Themen bietet und durch die Einzigartigkeit der Referenten in einer besonderen Art und Weise präsentiert wird.
Die Referenten
Raphael de Lutzel: In Twitter war er lange Zeit bekannt als der „Langhantel- Physio“. Uns verbindet eine schon länger währende Freundschaft. Es gibt wenig Menschen mit denen ich noch lieber fachlich diskutiere als mit Raphael. Zudem hebt er selbst schwere Gewichte und besitzt einen sehr imponierenden Bart. Seine Vorträge sind eine Wucht! Und er versteht es zu begeistern. Lasst euch begeistern!
Daniel Hannemann: Der Inhaber von Achilles Altona Sport- und Physiotherapie fiel mir durch seinen Podcast „Frag deinen Physio“ auf, in dem er auf äußerst sympathische Weise für den Patienten und Laien einige sehr schwere Themen erklärt. Um einen Eindruck seiner Arbeit zu geben, dürft ihr hier auf der Homepage der Praxis direkt reinhören. Oder auf Spotify. Daniel ist witzig, smart und fachlich äußerst eloquent. Seine Arbeit hilft vielen Menschen mehr über Schmerzen zu erfahren und im als Folge daraus, besser mit ihnen umzugehen. Hört euch sein Lieblingsthema Arthrose an und lernt mehr über diesen uns alle betreffenden Teil des Alterungsprozesses heraus.
Astrid Bergmann: meine quirlige, nie stillsitzende Lieblingsphysiotherapeutin. Eine Freundin, Lehrerin und Sportlerin in einer Person. Ein Mensch, die nach ihrer täglichen Arbeit in der Physiotherpiepraxis NeuroConcept bereits auf dem Heimweg ihre Nase in die nächsten Bücher und Studien steckt um für ihre Patienten noch mehr aktuelle Wissenschaft bereithalten zu können. Sie lehrt mich viel und ich versuche ihr ein wenig über das gemeinsame Training zurückzugeben. Die Liebe zum Krafttraining und ihr eigener Weg von einer schweren Verletzung, starken Schmerzen zu einer 100 kg Tiefkniebeuge sollte für jeden Patienten ein Vorbild sein. Und das ist sie! Lasst sie an diesem Tag für 30min euer Vorbild sein und lasst euch mitreißen!
Powersports Gym für euch!
Das Ergebnis des Tages soll für euch ein Gewinn sein. Das Gym bietet evidenzbasiertes Training. Vollkommen egal ob Präventiv oder Rehabilitativ. Gemeinsam mit meinen starken Partnern in der Physiotherapie arbeite ich ständig daran, mich zu verbessern und jedem Hilfesuchenden die Lebensqualität zu erhöhen.
Kraft ist toll! Es gibt keinen Ersatz für Kraft! Findet es selbst heraus und kommt ins Gym!
In den letzten Jahren sind mir immer mehr Menschen begegnet, die mir ihren Leidensweg mit Arthrose erzählten. Es ist ein schmerzhafter und frustrierender Weg. Soviel steht fest. Erstaunlicher Weise habe ich genau diese Menschen kaum klagen hören, sondern eher eine „Berichterstattung“ erhalten. Doch alle äußerten die Hoffnung nach einer wirksamen Therapie.
Kniegelenk, Femur, Tibia, Fibula
In 2018 durfte ich einige äußerst hochwertige Fortbildungen im physiotherapeutischen Bereich absolvieren. Dort lernte ich mehr über dieses Krankheitsbild und die möglichen Behandlungsformen.
Was ist Arthrose?
Um die Beschreibung nicht zu kompliziert zu machen. Es handelt sich um eine degenerative Gelenkerkrankung. Betroffen sind häufig Finger, Knie und Schulter, aber auch alle anderen Gelenke können daran erkranken. Es mag erschreckend klingen, aber wir alle leiden an einer Form der Arthrose. Denn das Wort „degenerativ“ bedeutet, dass mit dem zunehmenden Alter der Körper an Leistungsfähigkeit und Grundsubstanz verliert. Oft ist das nicht einmal dramatisch. Bei dem Krankheitsbild Arthrose jedoch ist der Verlauf deutlich schneller und gravierender in seinen Symptomen. Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sind die physischen, Hilflosigkeit und Angst gehören noch zu den „harmlosen“ psychischen Auswirkungen. Das Fatale: mit dem Verlust von Muskulatur (Atrophie) erhöht sich auch das Risiko für eine Arthrose.
Schmerzen und Angst
Wir alle kennen Schmerzen. Sie sind eine Alarmfunktion des Körpers. Die Wahrnehmung des Schmerzes hängt von vielen Faktoren ab. Diese vollständig aufzuzählen würde den Rahmen dieses Textes sprengen. Aber, wir alle kennen die Angst, die Besitz ergreift, wenn man sich an alte Schmerzen erinnert. Die Bewegung, die mir monatelang starke Schmerzen verursacht hat, führte zu einer Kompensations- oder Vermeidungshaltung. Und auch, wenn der Schmerz bereits vergangen ist, die Alarmreaktion also ihren Dienst getan hat, das Gewebe sich erholt hat, verharre ich in dieser Vermeidungshaltung. Stets in Erwartung dieses Schmerzes. Oft wird Schmerz auch falsch bewertet. Der Scherz mit dem Arzt und dem Patienten fällt mir wieder ein:
Patient: Herr Doktor, wenn ich „so“ mache, dann tut es da weh! Der Arzt: Dann machen sie doch nicht „so“, dann tut es auch nicht weh.
Exakt das machen wir dann auch. Wir lassen die Bewegungen weg. Wir vermeiden sie, kompensieren sie und erwarten stets den nächsten Schmerz. Im Training beobachte ich das oft. Meine Klienten behaupten vor dem Training, ihr Arzt habe ihnen gesagt, ihre „Knie wären stark geschädigt“. Sie könnten diese oder jene Übung überhaupt nicht ausführen. Auf meine Frage hin, wie oft sie das in den letzten Jahren probiert haben, antworten die meisten: Natürlich nicht. Der Arzt hat das ja gesagt, dass ich das nicht kann. Wenn ich dann die Klienten bitte eine Kniebeuge auszuführen und sie dann nach dem Schmerz frage, dann antworten sie vollkommen erstaunt: Kein Schmerz. Und meine letzten Fragen lauteten dann: Wo hast Du jetzt das Problem? Warum machst Du Dir Sorgen? Im Training selbst wachsen einige über sich hinaus. Nicht nur, dass die Übungen vollkommen einwandfrei ablaufen, nein, sie können da sogar noch einen Widerstand auflegen und gegen Last arbeiten. Das führt uns dann gleich zum nächsten Punkt.
Eine interessante Struktur im Körper bildet das Knorpelgewebe. Es begegnet uns in drei Formen. Den hyalinen Knorpel (Gelenke wie z. B. Knie, Schulter etc.) der elastische Knorpel (z. B. Ohrmuschel) und der Faserknorpel (z.B. Bandscheiben). Für uns ist hier im Bezug auf Arthrose insbesondere der hyaline Knorpel wichtig.
Welche Funktion hat der Knorpel?
Sehr vereinfacht gesagt, hat er die Aufgabe Stöße und größere Belastung „abzufedern“. Er verhindert durch seine Beschaffenheit das Aufeinandertreffen von Knochen auf Knochen. Im Hinblick auf das Kniegelenk also bei Sprüngen, Laufen oder Stürzen ist er die Sicherung.
Schmerzen im Knie können dazu verleiten zu glauben, man dürfe sich nicht mehr belasten… doch das Gegenteil ist der Fall
Wie wird der Knorpel gebildet und wie ernährt er sich?
Diese Frage führt uns auch gleich zur Antwort der Behandlung. Aber ich möchte nichts vorwegnehmen. Alle Strukturen der Bindegewebsarten im Körper, (Knochen, Muskeln, Knorpel, Bänder usw) werden durch ihre Funktion bestimmt. Das bedeutet: Der Körper bildet sich der Funktion entsprechend. Am Beispiel Training erklärt: wir trainieren hart, regenerieren und können im nächsten Training noch härter trainieren. Der Körper passt sich also an. Das gilt nicht nur für die Ausdauer oder Kraft sondern eben auch für das Gewebe, unseren Körper insgesamt. Der Knorpel ist nicht direkt in den Blutkreislauf innerviert, bedeutet, er besitzt keine Blutgefäße. Seine Erhaltung, bzw. seine Ernährung erfolgt über eine Diffusion (Durchdringen) der Nährstoffe aus der Synovia (Gelenkschmiere, Gelenkflüssigkeit). Es kann bildlich mit einem Schwamm verglichen werden. Und so kommen wir schon zu der eigentlichen Tatsache, dass der Knorpel Be- und Entlastung benötigt um sich zu erhalten und sogar aufzubauen. Fehlt dieser Reiz, z. B. durch mangelnde Bewegung oder vom Arzt so oft verschriebene „Schonung“, verliert der Knorpel seine schützende Funktion und baut immer weiter ab. Das Fatale an dieser Entwicklung: der daraus resultierende Schmerz als Alarmreaktion erfolgt erst dann, wenn der Knorpel schon größtenteils abgebaut ist und die Folgeschäden beginnen. So sollte ein Abbau durch Bewegungsmangel oder Schonung definitiv vermieden werden.
Medikamentöse Behandlung und ihre Wirksamkeit gegenüber der Trainingstherapie
Menschen möchten schnelle Lösungen. Und am liebsten ist es, wenn diese Lösung kein, bzw. möglichst wenig eigene Initiative erfordert. Medikamente sind, trotz ihrer häufig katastrophalen Nebenwirkungen, die favorisierte Wahl der Patienten. Einerseits ist das verständlich, denn man möchte den Schmerz schnell ausschalten und wieder am Leben teilhaben. Außerdem sind viele Präparate durchaus eine gute Unterstützung. Jedoch sollte nie vergessen werden, dass von diesen Medikamenten eine ganze Industrie lebt. Und auch unsere Krankenkassen profitieren davon. Es ist günstiger, ein paar Medikamente zu „sponsoren“ anstatt Menschen in medizinischen Grundlagen zu schulen und ihre „Aktivitäten des täglichen Lebens“ zu optimieren. Hier tritt die Rolle des Physiotherapeuten als „Lebensberater“ in den Vordergrund. Aber genau diese Form der Edukation der Menschen wäre wichtig um letztendlich viele Zivilisationskrankheiten im Keim zu ersticken.
Medikamente sind derzeit die häufigste Form der Behandlung von Arthrose… doch sind sie auch sinnvoll?
Die Analyse einiger Studien (Nüesch et al 2009, Juhl et al 2014, McAlindon et al 2014, Skou et al 2017, Leopoldini et al 2016, Da Costa et al 2017) habt gezeigt, dass die Trainingstherapie bei Arthrose einen signifikant höheren positiven Effekt erbringt, als eine medikamentöse Behandlung. Die große Überraschung war bei der Auswertung: Selbst im Vergleich mit Opiaten, also z. B. Morphium oder Codein, zeigt die Trainingstherapie eine deutlich größere schmerzlindernde Wirkung. Auch NSAR (nichtsteroidalen Antirheumatika) waren chancenlos und zeigten zwar bessere Ergebnisse als Opiate, jedoch sehr viel geringere Wirkungen als die Trainingstherapie. Vielleicht sollte jetzt noch einmal betont werden: Die genannten medikamentösen Hilfen bringen immer unerwünschte aber leider unvermeidliche Nebenwirkungen mit sich. Seien es Magen- und Darmprobleme bei NSAR oder sogar eine Abhängigkeit (Sucht) bei Opiatpräparaten. So zeigen sich bei einem evidenzbasierten Krafttraining keine Nebenwirkungen. Es klingt zwar zu gut um wahr zu sein, aber so einfach, wie es hier klingt ist es auch. Leider lässt sich mit Krafttraining kaum Geld verdienen. Denn dazu braucht es gute ausgestattete Trainingsräume und ganz wichtig: hochgradig qualifizierte Trainer! Insbesondere Letzteres sorgt für einen hohen Kostenfaktor. Denn, ein langjährig ausgebildeter Trainer, der Biomechanik, Trainingswissenschaften, Theorie und Praxis im traditionellen Krafttraining sowie Grundlagen der Physiotherapie erlernt und verstanden hat, wird sicher niemals in einem regulären Fitnessstudio für den Mindestlohn arbeiten.
Medizinische Trainingstherapie oder einfaches Krafttraining?
Diese Frage ist sehr einfach und zugleich sehr kompliziert. Die Medizinische Trainingstherapie (kurz MTT) ist eine Trainingstherapie, die explizit für die jeweiligen Leiden ausgerichtet ist. Wer in Büchern recherchiert und sich ein tieferes Wissen aneignen will, kommt bald zu dem Schluß, dass es zigtausende an Übungen und Varianten gibt, welche für jede einzelne Bewegung und die unzähligen Krankheitsbilder zur Verfügung stehen. Auf der anderen Seite steht das traditionelle Krafttraining. Martialisch anmutend mit freien Gewichten, wird diese Form oft mit muskelbepackten Bodybuildern, oder massigen Gewichthebern assoziiert.
Last ist gesund! Wieviel, ist von der individuellen Leistungsfähigkeit abhängig.
Aber es wäre ein fataler Fehler, wenn man diese beiden Formen des Trainings grundlegend unterscheiden würde oder ihnen sogar unterschiedliche Ziele und Ergebnisse zuschreibt. Letztendlich ist unser Körper gleich. Wir empfinden Schmerz, wir bluten, wir atmen. Wir brauchen Wasser und Nahrung. Das Bindegewebe reagiert gleich auf Be- und Entlastung. Das Ziel beider Formen ist ein und das Selbe. Zugegeben: Bodybuilder und Gewichtheber trainieren auch für eine besonders gute Muskulatur oder eine besonders gute Wettkampfleistung, jedoch ist die Zielsetzung vollkommen unerheblich. Denn das Training selbst ist eine wirksame Methode um zu dem eigentlichen Ziel zu gelangen: einen schmerzfreien und gesunden Bewegungsapparat sowie einen barrierefreien Alltag.
Ziel der Arthrose Therapie durch Training
Ich möchte mit dem Training im Powersports Gym den Menschen ihr Vertrauen in ihren Körper wiedergeben. Krafttraining schafft mehr als die bisherigen Behandlungsmethoden. Abgesehen von den schmerzlindernden und kräftigenden Effekten ist die wohl positivste Nebenwirkung, dass eine Teilnahme am Alltag sehr viel angenehmer wird.
Was erwartet mich in diesem Krafttraining?
Keine Sorge, das ist weder ein Geheimnis noch besonders kompliziert. Ich habe in den letzten Jahren fast alle Altersgruppen im Kraftsport angeleitet. Anfänger sind besonders willkommen! Hier werden die positiven Effekt sehr schnell spürbar. Wir erarbeiten uns die grundlegende Technik im Kreuzheben, Kniebeugen und allen anderen Grundübungen, die zur Kräftigung der Skelettmuskulatur führen. Zudem lernen wir unsere Kraft einzusetzen und zu dosieren. Der Alltag wird dann bald keine große Herausforderung mehr sein.
Wir planen demnächst einen Arthrose Workshop Powersports Gym. Ich halte euch auf dem Laufenden!