Schlagwort: Gesundheit

  • Anschlusstraining nach der Physiotherapie in Hannover

    Wenn die Therapie endet, fehlt oft der nächste Schritt

    Viele Menschen haben nach der Physiotherapie weniger Schmerzen — aber noch wenig Kraft, Belastbarkeit oder Vertrauen in den eigenen Körper.

    Genau dort setzt das Anschlusstraining im Powersports Gym Hannover an.

    Ich arbeite nicht therapeutisch, sondern am langfristigen Aufbau von:

    • Kraft
    • Belastbarkeit
    • Muskulatur
    • körperlicher Leistungsfähigkeit

    Nicht mit Wellness-Zirkeln oder beliebigem Gerätetraining.

    Sondern mit strukturiertem Krafttraining und mit freien Gewichten.


    Für wen ist das geeignet?

    Unter anderem für Menschen mit:

    • Rücken- oder Bandscheibenproblemen
    • Knie-, Hüft- oder Schulterbeschwerden
    • Arthrose oder Osteoporose
    • chronischen Schmerzen
    • Unsicherheit bei Belastung
    • Angst vor schwerem Heben
    • längerer Trainingspause nach Verletzungen oder Therapie

    Besonders Anfänger und ältere Trainierende sind willkommen.


    Worum geht es?

    Nicht um „ein bisschen Bewegung“.

    Sondern darum:

    • wieder Kraft aufzubauen
    • Belastung tolerieren zu lernen
    • Sicherheit im Alltag zurückzugewinnen
    • Vertrauen in den eigenen Körper aufzubauen

    Denn dauerhafte Schonung macht selten belastbarer.


    Wie wird trainiert?

    Das Training wird individuell angepasst.

    Je nach Ausgangslage arbeiten wir unter anderem mit:

    • Kniebeugen
    • Kreuzheben
    • Trageübungen / Farmers Walk
    • Kettlebells
    • Lang- und Kurzhanteltraining

    Dabei geht es nicht um extremes Leistungstraining.

    Sondern um kontrollierte Belastungssteigerung.

    Viele Menschen stellen dabei fest:

    Der Körper kann oft mehr, als man nach Schmerzen oder Verletzungen glaubt.


    Der Einstieg

    Der Einstieg erfolgt über ein Personal Training (ca. 90 Minuten).

    Kosten: 130 € brutto.

    Dabei lernst du:

    • die grundlegenden Übungen mit freien Gewichten,
    • die Trainingsprinzipien,
    • und das Gym selbst kennen.

    Anschließend entscheidest du in Ruhe, ob du weiter im Gym trainieren möchtest.


    Was unterscheidet das Powersports Gym?

    Kein Fitnessketten-Konzept.

    Keine Spiegelwände, keine Sauna, kein Wellness-Marketing.

    Dafür:

    • persönliche Betreuung
    • strukturierte Trainingsplanung
    • regelmäßige Anpassungen
    • feste Trainingszeiten
    • ehrliches Coaching
    • eine ruhige und familiäre Trainingsatmosphäre

    Ich begleite dein Training aktiv und passe es bei Bedarf an — auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und praktischer Erfahrung aus dem Kraftsport.


    Anschlusstraining & Krafttraining in Hannover

    Wenn du nach einer Physiotherapie wieder sicher trainieren, Kraft aufbauen und belastbarer werden möchtest, kannst du gerne Kontakt aufnehmen.

    Powersports Gym Hannover

    Gemeinsam mit meiner Kooperationpraxis NeuroConcept und NeuroAktiv versuche ich allen Menschen, die Krafttraining machen wollen, dies in einer angenehmen Atmosphäre mit einer fachlich möglichst guten Anleitung zu realisieren.

    Die Inhaberin Monique Zander hat mich im Gym besucht um sicher zu gehen, dass ich auch das liefere, was ich verspreche.

    Anschlusstraining nach Physiotherapie • Krafttraining bei Rückenbeschwerden • Krafttraining bei Arthrose • Belastungsaufbau nach Verletzungen • Krafttraining für Anfänger und ältere Menschen in Hannover

    mailto:info@sandmann-powersports.com

  • Feiertags Challenge 2025

    Kalorienvernichtungsfeldzug Operation: Verbrannte Plauze

    Feiertags-Schadensbegrenzungs-Workout 2025

    Operation: Verbrannte Plauze

    Zwischen dem 22.12. und 31.12. läuft eine einfache, aber unbequeme Challenge – offen für alle, egal ob Kunde oder nicht.

    Die Idee ist banal:
    Jeden Tag eine feste Anzahl Wiederholungen.
    Welche Übungen? Deine Wahl.
    Am Stück oder verteilt? Egal.
    Feiertage? Zählen trotzdem.

    Du entscheidest dich für eine Stufe – und ziehst sie durch:

    • 200 Wdh. – Wenigstens etwas
    • 500 Wdh. – Schadensbegrenzung
    • 700 Wdh. – Wampe unter Beschuss
    • 1000 Wdh. – Fragwürdige Lebensentscheidungen

    Ob du meinen vorgeschlagenen Plan nutzt, oder nur schwere Übungen (Burpees) trainierst oder moderate Übungen (Jumping Jacks), ist zweitrangig.
    Wichtig ist nur: täglich liefern!

    Ich gebe einen Übungsvorschlag und eine Videoanleitung mit – nutzen kannst du sie, musst du aber nicht.
    Das hier ist kein Coaching-Programm. Es ist ein Test auf Konsequenz.

    Wenn du zwischen Plätzchen, Raclette und Sofa glaubst, Bewegung sei „gerade schwierig“ –
    dann ist das hier ziemlich genau für dich.

    Mach mit! Oder lass es!
    Aber rede dir bitte nicht selbst ein, es ginge nicht.

    Was ich gerne möchte:

    Dich zu einem Mindset zu bringen wie es in militärischen Spezialeinheiten genutzt wird: Auch unangenehme Aufgaben einfach zu machen, ohne über Befindlichkeiten oder Sorgen nachzudenken. Einfach machen! Stoisch! Streng! Hart gegen sich selbst!

  • Krafttraining bei Schmerzen: Vertrauen in den eigenen Körper zurückgewinnen


    Viele Menschen mit chronischen Rücken-, Knie- oder Schulterschmerzen bewegen sich aus Angst vor weiterer Belastung immer weniger – oft verstärkt durch gut gemeinte, aber veraltete Warnungen wie „Schonung ist wichtig“ oder „bloß nicht heben!“. Dabei ist längst wissenschaftlich belegt: Der Körper ist nicht fragil, sondern robust, anpassungsfähig und belastbar – auch bei bestehenden Beschwerden.

    In meiner Arbeit mit Schmerzpatienten im Kraftraum steht genau dieser Perspektivwechsel im Mittelpunkt: Statt passiv auf Besserung zu hoffen, setzen wir auf aktives, kontrolliertes Training – mit freien Gewichten und funktionellen Bewegungen, die gezielt Muskulatur, Koordination und Selbstvertrauen stärken. Studien zeigen klar: Krafttraining ist eine der effektivsten Maßnahmen bei muskuloskelettalen Schmerzen – vorausgesetzt, es wird individuell angepasst und sauber angeleitet.

    Das Ziel:
    Schmerzen reduzieren
    Belastbarkeit steigern
    Vertrauen in den eigenen Körper zurückgewinnen

    Ich verspreche nichts! Nur, dass sich, wenn man sich auf das Training einlässt, ein ganz neues Lebensgefühl einstellen wird. Die Ergebnisse sprechen für sich: Viele meiner Klient:innen berichten schon nach wenigen Wochen über deutliche Verbesserungen (siehe Erfahrungsberichte Rheuma ; Rückenschmerzen) – nicht nur körperlich, sondern auch mental. Die Erfolgsquote ist hoch, besonders bei Menschen, die zuvor alles andere versucht haben.

    📦 Mehr Infos & konkreter Einstieg:
    Mein PowerSports Schmerzpaket bietet einen strukturierten Weg aus der Passivität – hin zu mehr Kraft, Kontrolle und Lebensqualität.

  • Tennisellenbogen

    Fachbegriff: Epicondylitis humeri radialis

    3D Illustration eines Tennisarms mit Nahaufnahme. www.MedicalGraphics.de CC BY-ND 4.0

    Wenn Krafttraining hilft

    Ein Tennisellenbogen ist schmerzhaft & kann im Alltag aber ganz besonders im Sport (in diesem Fall Bouldern) sehr hinderlich sein. Meine Kundin kam zu mir und bat mich um einen Trainingsplan, der die Arme nicht belasten sollte, da ihre Physiotherapeutin ihr „dringend“ vom Krafttraining abgeraten habe. Bei Verboten, zumindest wenn es meinen Sport angeht, stelle ich fast immer gleich auf stur, es sei denn, sie machen Sinn. Bei Sehnenreizungen machen sie das überwiegend nicht. Und mein Konzept basiert auf Aktivität und der damit verbundenen Heilung. In diesem Fall trainierte die Sportlerin zunächst alle Übungen, die nicht schmerzten. (Ein Schmerz bis ungefähr 6 auf der VAS[1] ist durchaus akzeptabel, nimmt er dann noch zu, sollte man noch einmal prüfen woran es liegt und gegebenenfalls die Übung ändern, ersetzen oder auslassen). Bleibt er gleich oder nimmt sogar ab, dann weiter trainieren.

    Im Anschluss an das reguläre Training, welches aus Kniebeugen, Kraftdrücken und Rudern bestand, arbeitete ich noch mit zwei exzentrischen Übungen für die Unterarmmuskulatur. Bewegung ist Trumpf! Exzentrisches Training ist als überaus wirksam bewiesen und wird inzwischen häufiger angewendet.[2] Zug auf die Sehne ist wichtig, auch zur Regeneration. Schonen sollte nur bei starken Schmerzen und auch dann nur zeitlich begrenzt genutzt werden.

    Meine Philosophie besteht aus dem aktiven Ansatz. Sind wir ehrlich: was anderes bleibt mir ja auch nicht übrig. Denn Medikamente darf & will ich nicht verschreiben und Physiotherapeut bin ich auch nicht. Deshalb versuche zunächst die aktiven Möglichkeiten als Trainer auszuloten.

    Wichtig hierbei ist: egal welche Verletzung/Leiden: ich will den Menschen das Selbstvertrauen in ihren Körper wiedergeben, sie bestärken, motivieren und begeistern. Ein positives Mindset hilft bereits bei der Heilung.  

    In diesem Fall hat es hervorragend funktioniert.

    Hast du auch ein Problem welches lt. Arzt oder Physiotherapeuten ohne Krafttraining gelöst werden soll? Dann schreib mir eine Email und wir besprechen die Möglichkeiten.


    [1] Visuelle Analogskala

    [2] Stasinopoulos, D., Stasinopoulou, K., & Johnson, M. I. (2005). „An exercise programme for the management of lateral elbow tendinopathy.“ British Journal of Sports Medicine, 39(12), 944-947.

    &

    Garten, C. (2023). „Exzentrisches Training bei der Epicondylitis humeri radialis: eine systematische Übersichtsarbeit.“

  • GESUNDHEITSTAG im Powersports Gym

    Denn deine Gesundheit zählt!

    Das Thema

    Gemeinsam mit meinen Freunden und Partnern möchten wir einen Tag veranstalten, der wissenschaftlich aktuelle Hintergründe zu den Themen bietet und durch die Einzigartigkeit der Referenten in einer besonderen Art und Weise präsentiert wird.

    Die Referenten

    Raphael de Lutzel: In Twitter war er lange Zeit bekannt als der „Langhantel- Physio“. Uns verbindet eine schon länger währende Freundschaft. Es gibt wenig Menschen mit denen ich noch lieber fachlich diskutiere als mit Raphael. Zudem hebt er selbst schwere Gewichte und besitzt einen sehr imponierenden Bart. Seine Vorträge sind eine Wucht! Und er versteht es zu begeistern. Lasst euch begeistern!

    Daniel Hannemann: Der Inhaber von Achilles Altona Sport- und Physiotherapie fiel mir durch seinen Podcast „Frag deinen Physio“ auf, in dem er auf äußerst sympathische Weise für den Patienten und Laien einige sehr schwere Themen erklärt. Um einen Eindruck seiner Arbeit zu geben, dürft ihr hier auf der Homepage der Praxis direkt reinhören. Oder auf Spotify. Daniel ist witzig, smart und fachlich äußerst eloquent. Seine Arbeit hilft vielen Menschen mehr über Schmerzen zu erfahren und im als Folge daraus, besser mit ihnen umzugehen. Hört euch sein Lieblingsthema Arthrose an und lernt mehr über diesen uns alle betreffenden Teil des Alterungsprozesses heraus.

    Astrid Bergmann: meine quirlige, nie stillsitzende Lieblingsphysiotherapeutin. Eine Freundin, Lehrerin und Sportlerin in einer Person. Ein Mensch, die nach ihrer täglichen Arbeit in der Physiotherpiepraxis NeuroConcept bereits auf dem Heimweg ihre Nase in die nächsten Bücher und Studien steckt um für ihre Patienten noch mehr aktuelle Wissenschaft bereithalten zu können. Sie lehrt mich viel und ich versuche ihr ein wenig über das gemeinsame Training zurückzugeben. Die Liebe zum Krafttraining und ihr eigener Weg von einer schweren Verletzung, starken Schmerzen zu einer 100 kg Tiefkniebeuge sollte für jeden Patienten ein Vorbild sein. Und das ist sie! Lasst sie an diesem Tag für 30min euer Vorbild sein und lasst euch mitreißen!

    Powersports Gym für euch!

    Das Ergebnis des Tages soll für euch ein Gewinn sein. Das Gym bietet evidenzbasiertes Training. Vollkommen egal ob Präventiv oder Rehabilitativ. Gemeinsam mit meinen starken Partnern in der Physiotherapie arbeite ich ständig daran, mich zu verbessern und jedem Hilfesuchenden die Lebensqualität zu erhöhen.

    Kraft ist toll! Es gibt keinen Ersatz für Kraft! Findet es selbst heraus und kommt ins Gym!

    Bei Fragen gerne an mich: mailto:info@sandmann-powersports.com

    Euer Mark

  • Das kostenlose Wundermittel zur Gesundheit im Alter!

    Arzt zum Patienten: „Tja, ich habe die Ergebnisse Ihrer Untersuchung. Wir wissen jetzt was Ihnen fehlt.“

    Patient: „Herr Doktor – Koste es was es wolle! Ich möchte das wirksamste Medikament auf dem Markt!“

    Arzt: „Nun, in ihrem Fall hilft da die Umstellung der Ernährung und 2x die Woche Krafttraining!“

    Patient: „Herr Doktor – Koste es was es wolle! Ich möchte das zweitwirksamste Medikament auf dem Markt!“

    ⇒ Workshop zum Thema: 05. & 6. Mai 2018 mit Raphael und Mark ⇐

    So lustig dieser Dialog auch ist, aber wir alle können hier bestimmt uns selbst oder einen geliebten Menschen wiedererkennen, der sich radikal gegen die einfachste und wirksamste Methode auf diesem Planeten sträubt.

    Das Heilmittel heißt: Krafttraining.

    Erzählt man Menschen mit Gebrechen oder Schmerzen von Krafttraining als wirksame Methode zur Heilung[1] ihrer Leiden, erlebe ich oft das „Durchzugsphänomen“. Der Gegenüber schaut nur und lässt die Worte von einem Ohr zum anderen durchziehen. Ohne sie auch nur ansatzweise verstehen zu wollen.

    In der heutigen Zeit wird viel zu wenig Wert auf die Entwicklung von körperlicher Kraft gelegt. Viele Menschen sind der Meinung: „Starke Menschen sind dumm“ oder „Kraft ist überflüssig“. Besonders die Fraktion der „ich mach‘ schon genug Kraft am Tag“ ist sehr aktiv in der Abwehr gegen ein zusätzliches und notwendiges Krafttraining.

    Der Satz „Ich brauche kein Krafttraining!“ ist wohl der häufigste, welchen ich mir in meiner Tätigkeit als Gesundheitstrainer anhören musste. Erstaunlicherweise sind es dann genau diese Menschen, die mit alltäglichen Aufgaben vollkommen überfordert sind. Treppensteigen, Einkäufe tragen, Möbel verrücken. Sie vermeiden Belastung wo sie nur können. Alles ist zu viel. Selbst das tägliche „Topf aus dem oberen Schrank holen“ wird zur „Kraftanstrengung“.
    Aber wieso ist das so? Wieso, wenn doch all diese Menschen behaupten, sie würden tagsüber „schon genug tun“. Sie behaupten mit fester Überzeugung: „Ich muss kein zusätzliches Krafttraining absolvieren!“

    Doch wie sieht dann der Alltag dieser Menschen aus? (Kurzer Tipp: es ist überall zu beobachten)

    Es wird nach jeder Möglichkeit gesucht, Anstrengungen zu vermeiden. Denn nach jahrelangem „genug tun[2]“ sind die entsprechenden Muskeln vollkommen verkümmert und mit jeder Aufgabe überfordert. Jeder beliebige Grund für Vermeidung und Schonung wird sofort genutzt. Aber es herrscht große Verwunderung, wenn man nach und nach immer weniger fähig ist, sich zu bewegen. Auch, dass jede noch so alltägliche Bewegung langsam aber sicher eine körperliche Herausforderung darstellt, ist kein Grund umzudenken. Es wird einfach mehr gejammert und noch mehr geschont[3] (denn man überlastet sich ja sonst). Diesen Aspekt entschuldigt man dann mit dem Alter. Anstatt also dagegen anzugehen, wird weiter jede Belastung reduziert. Der Teufelskreis beginnt (Abbildung 1 Der Teufelskreis).

    Erste Anzeichen rechtzeitig erkennen

    Wir alle haben diese Art von Menschen im Umfeld. Vor allem Freunde und Familie. Wer die Anzeichen erkennt ist vielleicht wie ich geneigt einzugreifen. Leider muss ich aus eigener Erfahrung sagen, dass hier die Erfolgsquote doch äußerst gering bleibt.

    Hierfür habe ich ein besonders erschreckendes Beispiel: ein Mann und seine Söhne standen um dessen neuen Computer herum und hörten seinen begeisterten Aussagen zu, wie toll dieser neue Rechner nun sei. Einer der Söhne bemerkte auf dem Bildschirm ein unbekanntes Symbol und fragte danach. Der Mann sagte: „Das ist ein Programm, welches automatisch erkennt, ob der DVD Player noch offen ist und schließt ihn dann automatisch. Dann brauch ich meinen Arm nicht immer so hoch heben.“

    Der Ausspruch: „…wenn ich das habe, dann muss ich ja nicht mehr…“ fiel besonders oft im Leben dieses Mannes. Er hat sich im wahrsten Sinne des Wortes „kaputtgeschont“. Heute ist die traurige Realität: Höher als auf Brusthöhe kann der Mann keinen seiner Arme mehr heben. Auch die schon vor Jahren begonnene Intervention der Söhne, der Mann solle sich bewegen, führte lediglich dazu, dass er noch mehr Tabletten nahm, nach noch mehr „Wundermitteln“ suchte und sich noch mehr schonte.

    Die Folgen der permanenten Schonung sind für uns Menschen so banal wie erschütternd: Der Mensch stürzt auf barrierefreien Flächen. Und selbst auf den Boden setzten und wieder aufstehen ist im gehobenen Alter eine unwahrscheinliche Anstrengung und häufig nicht mehr möglich. Die dafür benötigte Muskulatur wurde jahrelang (!) nicht genutzt. Wie also sollte sie auch auf Anhieb (z. B. bei einem Sturz) funktionieren?

    Nach 30 Jahren Inaktivität wird dann die Ausrede genutzt: „Ich bin ja auch alt“.

    Aber ist Alter ein Grund für die Zurückbildung von körperlicher Fähigkeit?

    Ist Alter ein Grund dafür, dass man keine Kraft mehr trainieren kann?

    Lassen Sie uns das etwas näher betrachten!

    Kraft ist immer trainierbar. Ja, selbst im hohen Alter[4]. Das heißt nicht, dass man mit 80 Jahren dieselben Werte erreichen muss wie ein 25jähriger. Aber es bedeutet, dass man mit einem guten Krafttraining den Alltag leichter bewältigen kann und sich keine Grenzen mehr setzen muss, weil man irgendetwas vielleicht körperlich nicht mehr schafft. Viele Menschen scheuen den Start genau deswegen. Sie haben eine Erwartungshaltung. Diese gibt ihnen die Werte eines 25jährigen als Ziel vor. Aber das ist weder Sinn noch Zweck! Und es ist nicht sinnvoll so zu denken. Ich selbst definiere Kraft primär als folgendes: Der Mensch ist stark genug, wenn er im Alltag keine Hindernisse oder Einschränkungen mehr hat. Wenn Dir im Alltag nichts mehr schwer fällt, bist du stark genug! Erst dann, hast Du wirklich „genug getan“!

    Krafttraining Senior

    Die Fraktion der „ich mach schon tagsüber genug“ ist in der westlichen Welt besonders breit vertreten. Die häufigsten Aussagen (Ausreden), die ich höre, wenn mir Menschen über ihre Leiden berichten sind:

    ICH…

    • …bin jeden Tag im Garten
    • …gehe jeden Tag mindestens eine Stunde spazieren
    • …arbeite genug im Haushalt
    • …du hast ja keine Ahnung, was ich alles mache
    • …ich habe keine Zeit für Training

    Meine Frage bleibt dann weiterhin bestehen: Wieso leiden diese „ach-so-aktiven-Menschen“ trotzdem an den Zivilisationskrankheiten (z. B. Rückenschmerzen), die durch mangelnde Bewegung hervorgerufen werden?

    Die Antwort ist einfach: Die von den Menschen selbst bestimmte „Belastung“, die dann als Ausrede genutzt wird, reicht nicht aus. Aus der Trainingslehre wissen wir, dass ein Trainingsreiz (also ein Reiz, der eine positive Anpassung zur Folge haben soll) „überschwellig“ sein muss.

    Wer jedoch jeden Tag dieselbe Tätigkeit ausübt und sich niemals gezielt „überlastet“, wird keine Anpassung mehr erfahren. Der Körper baut dann allmählich ab. Weil er keinen Nutzen in dem sieht, was nicht genutzt wird.

    Wenn also jeden Tag im Garten ein paar Pflanzen gegossen werden und vielleicht die Auflagen gewechselt werden, so wird das niemals als Belastung ausreichen. Der Körper verkümmert. Die Folge ist dann, dass die Gießkanne irgendwann nicht mehr vollständig gefüllt wird, da sie ja so schwer ist. So geht es dann immer weiter bergab.

    Man fordert seinen Körper nicht. Und das unterfordert ihn. Er baut ab, weil er keinen Sinn darin sieht, Muskelmasse und Fähigkeit weiterhin mit wertvoller Energie zu versorgen. Denn unsere Körper sind Energiesparer. Sobald etwas nicht verwendet wird, wird es wegrationalisiert. Deshalb verlieren passive Menschen an Muskelmasse und Kraft, wenn sie diese nicht nutzen. Fähigkeiten müssen trainiert werden. Muskeln also auch!

    Noch einmal: es geht im Alter nicht darum sich mit den jüngeren zu messen oder gar sich an ihren werten zu orientieren. es geht einzig und allein um die Zielstellung den Alltag und das Leben insgesamt leichter zu gestalten und die Gesundheit zu unterstützen (bzw. sogar zu verbessern!)

    Seniorin im Krafttraining mit der Langhantel

    Wer seine Kraft trainiert, der tut noch viel mehr für sich als er bisher ahnt. Was sonst bringt so unfassbar viele positive Effekte mit so einfachem Aufwand?

    Folgende sind besonders wertvoll:

    • Erleichterung des Alltags
    • Verbesserung sportlicher Leistungen
    • Stärkung des Immunsystems
    • Verhinderung / Linderung „körperlicher Gebrechen“ und „Zivilisationskrankheiten“ wie z. B. Rückenschmerzen
    • Osteoporose Prophylaxe
    • Arthrose Prophylaxe
    • Bluthochdruck vermeiden
    • Diabetes entgegenwirken
    • Besseres und gesünderes Aussehen
    • Vitalität
    • Verbessern des Selbstbewusstseins
    • Krebsprophylaxe
    • Linderung von Depressionen

    Wer mit Lasten arbeitet, also Widerstandstraining ausführt, wird sich sehr bald von vielen seiner alltäglichen Leiden verabschieden können. Entscheidend hierbei ist die fachliche Anleitung. Edukation, also die Schulung und Ausbildung der Sporttreibenden, die Erstellung von Trainingsplänen und Übungsanleitung stehen im Vordergrund.

    Erleichterung des Alltags: Mit freien Gewichten kann eine deutliche Optimierung von Bewegungsabläufen und Kraftwerten erreicht werden. Im Alltag kann das jederzeit von Nutzen sein. Das Tragen eines Kasten Wassers, das Umstellen von Möbeln und vieles mehr wird zu einem nebensächlichen Geschehen.

    Verbesserung sportlicher Leistungen: Ein Sport ohne Krafteinsatz ist nicht vorstellbar. Für jede Bewegung, die wir ausführen, benötigen wir Kraft. Je stärker wir sind, desto besser. Sprünge werden höher und Sprints werden schneller. Denn wie, wenn nicht mit Kraft, bewegen wir uns fort?

    Stärkung des Immunsystems: Training härtet ab. Der Angriff auf das Immunsystem im Training bedeutet jedoch auch gleichzeitig eine Verbesserung des Immunsystems. Beim Krafttraining werden Stoffe wie Glutamin produziert, die das Immunsystem stärken. Außerdem wird die Produktion einer Vielzahl von Hormonen angeregt (beispielsweise Testosteron).

    Verhinderung „körperlicher Gebrechen“ und „Zivilisationskrankheiten“: Das Training kann den Alltag zu einem schmerzfreien Erlebnis wandeln. Rückenschmerzen, Schulterschmerzen und viele andere Erscheinungsformen der heutigen Zivilisationskrankheiten, werden effektiv bekämpft und teilweise vollständig reduziert. Nur das „Nicht-tun“ bringt uns diese Schmerzen. Das Training verhindert diese.

    Osteoporose Prophylaxe: Belastung stärkt den Knochen. Wer sich schont wird zwangsläufig all die Leiden erleben, welche mit Untätigkeit verbunden sind. Unser Körper lebt von Be- und Entlastung. Deshalb sollte aus prophylaktischer Sicht ein entsprechendes Krafttraining mindestens 2x pro Woche ausgeführt werden.

    Arthrose entgegenwirken: Mittels Krafttraining wird eine signifikante Schmerzreduktion erwirkt. Tatsächlich erhöht Krafttraining die Lebensqualität von Arthrose Patienten.

    Bluthochdruck: Ein häufiger Grund für Bluthochdruck (einer von vielen[5]) ist Stress. Intensives Krafttraining wirkt Stress entgegen.

    Diabetes entgegenwirken: Mit der durch Krafttraining erhöhten Muskelmasse[6] verbessert sich die Insulinsensitivität und das Diabetes-2-Risiko wird signifikant reduziert.

    Besseres und gesünderes Aussehen: Den offensichtlich positiven Eigenschaften wie der erhöhten Muskelmasse (also auch Muskelqualität) und Reduktion von Körperfett kommt häufig noch der Faktor Ernährung und Lebensweise hinzu. Denn ein sich selbst bewusster und aktiver „Kraftsportler“ ernährt sich gesund und sorgt für eine optimale Regeneration.

    Vitalität: Wer stark ist, der ist auch aktiv. Wer aktiv ist, der hat Tatendrang. Körperlich und geistig mit der Umgebung mitzuhalten. Z. B. als Großelternteil mit den Enkeln aktiv zu spielen. Der coole Opa zu sein, der jeden Spaß mitmachen kann, wenn er will. Man spürt Krafttraining im Alltag.

    Verbesserung des Selbstbewusstseins: Es ist unbestritten, dass starke Menschen auch selbstbewusst sind. Eine gesunde und ausgeglichene Lebensweise, die zudem auch viele Komplimente von Mitmenschen bewirkt, zeigt positive Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl.

    Krebsprophylaxe: Krafttraining lindert krebsbedingte Erschöpfung. Die wohl überraschendste Entdeckung der letzten Zeit ist folgende: Im Körper trainierender Patienten wurden deutlich aktivere Abwehrzellen gegen Tumore festgestellt. Die Abwehrkräfte gegen Krebs sind dann im wahrsten Sinne des Wortes stärker.

    Linderung von Depressionen: Aktivität heilt auch psychische Leiden. Sport ist wichtig für unseren Gemütszustand. Wer das einmal probiert hat, wird feststellen: Nach der Anstrengung geht es einem unglaublich gut, egal wie es davor war. Muskeln haben eine „reinigende“ Wirkung. Denn Kraft reduziert Stress und die damit verbundenen depressiven Symptome.

    Krafttraining ist das wirksamste „Schmerzmedikament“: Wirksamer sogar als Opiate (Morphin, Codein, Oxycodon etc.), wirksamer als Paracetamol oder die Anwendung von NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika)

    Und sicher noch mehr[7]…: Dies sind die gängigsten Leiden, aber es gibt sicher noch mehr worauf ein gezieltes Krafttraining positive Effekte zeigen wird. Deshalb kann nur empfohlen werden, stets gegen Widerstände zu arbeiten um glücklicher und gesünder zu werden. Für Alltag und Sport. Und für ein gesundes und aktives Leben auch im hohen Alter.

    Natürlich hat weiterhin der Spruch: „Sportler leben nicht länger, sie sterben nur gesünder“ seine Berechtigung.

    Ist es nicht erstrebenswert bis ins hohe Alter voller Tatendrang und der Fähigkeit zu sein, sich zu bewegen?

    Im biopsychosozialen Modell wird, vereinfacht gesagt, die Theorie von der „Körper-Seele-Einheit“ (body mind unity) gelehrt. Addiert man dazu das Modell des „Aktivitäten des täglichen Lebens“, führt dies unweigerlich zu einem Punkt, an dem man seine eigene Situation überdenken sollte. Tut man wirklich genug, um auch weiterhin ohne Einschränkungen leben zu können? Wie kann ich gewährleisten, dass ich möglichst lange ohne Probleme lebe? Die Antwort auf diese Fragen ist einfach. Krafttraining gewährleistet das in einem besonders hohen Maß.

    MACHEN SIE DEN SELBSTTEST!

    Wie finden Sie selbst heraus, ob sie „genug tun“? Denken Sie einmal an Ihren Alltag. Gibt es dort Dinge, die Ihnen schwer fallen? Unternehmungen oder Aufgaben, welche Sie nicht allein lösen können? (Gardinen aufhängen, Kochtopf aus dem Schrank holen, Gurkengläser öffnen etc.). Oder die Sie komplett meiden, weil Sie ihnen unangenehm oder zu anstrengend sind? (Kiste mit Weihnachtsschmuck vom Dachboden holen, Fahrrad in den Keller tragen etc.). Sofern es im normalen Alltag etwas gibt, was Sie nicht schaffen, wobei Sie Hilfe brauchen oder Unternehmungen und Aufgaben, die Sie  vermeiden (aus welchem Grund auch immer), machen Sie faktisch nicht genug. So einfach ist das!

    Ich gebe ihnen hier noch ein paar Beispiele:

    • Wasserkisten tragen
    • Reifenwechsel am KFZ
    • Möbel verrücken/tragen
    • Treppen anstelle des Aufzugs nutzen
    • Das Enkelkind auf den Arm nehmen
    • …Ihnen fallen bestimmt noch mehr Beispiele ein

    Viele ältere Menschen behaupten, sie könnten diese einfachen Sachen nicht mehr, weil sie alt wären. Erstaunlicherweise habe ich in meinem Leben viele ältere Herrschaften kennengelernt, die sich dem Sport verschrieben haben, und mit den alltäglichen Dingen eben überhaupt keine Probleme hatten.

    Das Bundesministerium für Gesundheit hat in seinem Ratgeber sehr einfache und deutliche Empfehlungen für die allgemeine Aktivität gegeben.

    Für „ältere Erwachsene“ (ab 65 Jahren) wird empfohlen:

    • Wöchentlich mindestens 150 Minuten aerobe körperliche Aktivität mit moderater Intensität

    Oder

    • Wöchentlich mindestens 75 Minuten aerobe körperliche Aktivität mit höherer Intensität

    Oder

    • Wöchentlich aerobe Aktivität in entsprechenden Kombinationen beider oben genannter Intensitäten

    UND

    • Dabei die Gesamtaktivität in mindestens 10-minütigen einzelnen Einheiten verteilt über Tag und Woche sammeln (z.B. mind. 3×10 Minuten/Tag bzw. 5×30 Minuten/Woche)

    Zudem sollten „ältere Erwachsene“ mit Mobilitätseinschränkungen an mindestens 3 Tagen in der Woche Gleichgewichtsübungen zur Sturzprävention durchführen

    Außerdem sollten „ältere Erwachsene“ an mindestens 2 Tagen pro Woche eine muskelkräftigende Aktivität (z. B. gezieltes Krafttraining) durchführen

    „Ältere Erwachsene“, die aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen nicht entsprechend den Empfehlungen körperlich aktiv sein können, sollten sich so viel bewegen, wie es ihre aktuelle gesundheitliche Situation zulässt.

    Leider wird der letzte Absatz für 90% der Menschen, die ihn lesen, so ausgelegt: „Ich kann mich nicht bewegen, also lass ich es.“

    Was er eigentlich bedeuten soll: „Du kannst viel mehr, als du derzeit tust. Also beweg dich!“

    ⇒ Workshop zum Thema: 05. & 6. Mai 2018 mit Raphael und Mark ⇐

    „Und doch geht denen, die ihren Körper gut ausgebildet haben, alles viel besser von Statten, als denen, welche ihn vernachlässigt haben“

    – Sokrates

    (aus Erinnerungen an Sokrates von Xenophon)

    [1] In verschiedenen Metaanalysen wurden Schmerztherapien verglichen. Trainingstherapie stand im Ergebnis um ein vielfaches höher als NSAR, Opiate, Paracetamol etc. Es liegt also nahe, dass wir mit Training deutlich besser beraten wären als mit medikamentösen Therapien. Die Bequemlichkeit und fehlende Edukation bringt die Menschen dazu, gesundheitsschädliche Medikamentenbehandlung (z. B. Nebenwirkungen) zu bevorzugen, da sie zwar Geld aber kein Handeln erfordert.
    [2] Achtung: Die Definition für das gesellschaftlich weit verbreitete „genug tun“ ist mir trotz jahrelanger Praxis und theoretischer Nachforschung bis heute nicht klar, aber die Menschen, die behaupten „genug zu tun“, kennen die Normative dazu scheinbar sehr genau. Hingegen sind die Anforderungen und Bedingungen von „intensivem Training und Krafttraining“ durchaus sehr leicht zu bestimmen.
    [3] Wenn ein Mensch täglich 8 Std. in seinem Sessel sitzt, sich ausschließlich zur Notdurft und zum Essen kurzfristig bewegt, möchte ich gern wissen, warum man noch von einer notwendigen Schonung spricht. Schonen von welcher Belastung?
    [4] Hierzu finden Sie die Studien im Anhang ganz am Ende des Textes
    [5] Familiäre Veranlagung für Hypertonie, kardiovaskuläre Erkrankungen, Übergewicht, Alkohol, Rauchen, Bewegungsmangel
    [6] durch Krafttraining wird man nicht zum Profibodybuilder. Die Erhöhung der Muskelmasse wird nie drastisch sein
    [7] Parkinson: bereits in einer 8-wöchigen Studie fanden sich positive Effekte im Hinblick auf dynamische Balance und den Erschöpfungsgrad mit Parkinson. Effects of a resistance training program on balance and fatigue perception in patients with Parkinson's disease: A randomized controlled trial. 
    Hier nachzulesen

    Studien und Nachweise

    Wer sich für das Thema „Krafttraining im Alter“ begeistert und tiefer in die Thematik einsteigen möchte, der kann sich auch mit den Studien zu dem Thema befassen.

    Hierfür kann ich nur empfehlen, die folgenden Autoren zu recherchieren und deren Studien zu lesen.

    Frontera (Erhalt und Aufbau der Kraftfähigkeit) Strength conditioning in older men: skeletal muscle hypertrophy and improved function

    Fiatarone- Singh (hier besonders der Bereich Hypertrophie, selbst bei Erwachsenen über achtzig Jahren)

    Nice to read:

    Krafttraining im Alter

    Langzeitstudie zu Sport im Alltag… was nicht genutzt wird verkümmert

    Muskeln sind immer in der Pubertät

    The effect of resistance training on markers of immune function and inflammation in previously sedentary women recovering from breast cancer: a randomized controlled trial.

    Resistance training improves fatigue and quality of life in previously sedentary breast cancer survivors: a randomised controlled trial.

    A randomised controlled study of the long-term effects of exercise training on mortality in elderly people: study protocol for the Generation 100 study.

    The Study of Mental and Resistance Training (SMART) study—resistance training and/or cognitive training in mild cognitive impairment: a randomized, double-blind, double-sham controlled trial.

    Effects of a resistance training program on balance and fatigue perception in patients with Parkinson’s disease: A randomized controlled trial

    Resistance versus Balance Training to Improve Postural Control in Parkinson’s Disease: A Randomized Rater Blinded Controlled Study.

    Effectiveness of resistance training on muscle strength and physical function in people with Parkinson’s disease: a systematic review and meta-analysis

    Resistance Exercise for Muscular Strength in Older Adults: A Meta-Analysis

  • Wichtigkeit von Krafttraining verstehen…

    Wichtigkeit von Krafttraining verstehen…

    In den letzten Monaten habe ich in den sozialen Netzwerken viele Beiträge und Bilder über die Wichtigkeit von Krafttraining im Gesundheitswesen gesammelt.

    Die positive Bestätigung nimmt rapide zu. Viele Mythen und lustige Behandlungsmethoden, die nachweislich ohne Effekt bleiben, stehen nun im soliden Gegensatz zu den realtiv leicht nachweisbaren Resultaten eines Krafttrainings.

    Auch im Bereich der Physio- und Psychotherapie wird es neuerdings eingesetzt und zeigt tatsächlich Resultate, die bislang mit den herkömmlichen Medikamenten erreicht wurden. Das Krafttraining jedoch hat keine negativen Nebenwirkungen (mit Ausnahme von Muskelkater).

    Einsatz in der Psychotherapie

    Ein Beispiel: Ich habe zweimal wöchentlich eine Patientin mit Depressionen. Als sie zu mir kam war sie schüchtern und natürlich noch nicht ganz sicher, was sie im Gym erwartet.

    Sie berichtete mir von den alltäglichen Problemen, die Depressionen mit sich bringen. Zudem leidet sie unter massiven Ängsten vor großen Menschenmassen. Selbst 7 Sportler im Gym sind schon zu viel.

    Wir trainierten 4 Monate jeweils 1-2x pro Woche. Es gab Unterbrechungen aber grundsätzlich folgte sie dem Trainingsrhythmus.

    Irgendwann bemerkte sie nebenbei, dass sie eigentlich schon wieder einen leichten Schub (Depression) habe, jedoch diesmal sich nicht im Bett oder in der Wohnung verkriechen wollte. Sie hatte Lust auf das Training und ganz besonders auf das Glücksgefühl, wenn sie es voll „durchgezogen“ hat.

    Das Krafttraining war ihr Rettungsseil.

    Einsatz in der Physiotherapie

    Ich arbeite derzeit mit gleich 3 „schweren“ Fällen an dem Aufbau ihrer Lebensqualität. Meine Philosophie ist: „je stärker du bist, desto leichter fällt dir dein Alltag!“

    In der Tat gibt es für mich selbst im Alltag kaum eine körperliche Herausforderung. Und mit diesem Grundsatz möchte ich auch den Menschen helfen, die durch Fehlhaltung (ob durch Arbeit oder Sport) in einen Kreislauf aus Schmerz und Resignation gefangen wurden.

    Beispiel 1: IT- Techniker, mit bereits 5 Bandscheibenvorfällen von denen 2 operativ behandelt wurden. Ein großartiger Typ, der natürlich mit massiven Einschränkungen in seinem Alltag zu kämpfen hat. Um mich generell abzusichern, schickte ich ihn zusätzlich noch zu dem Physiotherapeuten meines Vertrauens. Dieser bestätigte mich darin, dass wir zunächst mit Technik erlernen optimal beraten sind.

    Technik erlernen heisst: Du erlernst Deinen Körper optimal zu nutzen. Beispiel die Hüftkippung. Diese ist wichtig um beim nach vorne beugen ein leichtes Hohlkreuz hinzubekommen. Dieses Hohlkreuz entlastet und stabilisiert den unteren Rücken und sichert so eine gesunde Grundlage für die Hebung/Beugung.

    Einsatz im Sport

    Viele Sportarten meiden Krafttraining noch immer. Die irrwitzigen Ausreden dafür sind mein Alltag. Ich kenne sie alle. Und ich habe jede Ausrede schon einmal gehört. Um es kurz vorweg zu nehmen: Es gibt keinen Grund, nicht sportwissenschaftlich, noch aus irgendwelchen ernstzunehmenden Erfahrungsberichten, welcher die Vermeidung von Krafttraining (egal für welchen Sport) rechtfertigen könnte. Jeder Sport profitiert direkt oder indirekt vom soliden Krafttraining (speziell vom Training mit freien Gewichten; Langhanteln & Kurzhanteln)

    In meinem kurzen Video erläutere ich dazu noch ein paar Hintergründe. Das große Problem ist, dass derzeit durch die Fitnessindustrie unglaublich viel „Schrott“ auf den Markt gebracht wird, dass die Konsumenten, sofern sie sich nicht weitreichend informieren und fortbilden, komplett überfordert sind und jeden Unsinn glauben, der ihnen aufgetischt wird.

    Ich könnte jetzt unzählig viele Bespiele für solche Trainingsmittel und Methoden aufrufen, welche ich in den letzten 20 Jahren als die ultimativen Wundermittel angepriesen, auftauchen und wieder in der Versenkung verschwinden gesehen habe.

    Nicht eines davon hat gehalten, was es versprochen hat. Einzig und allein die freien Gewichte bestehen noch heute als bestes Trainingsmittel überhaupt und geben diesen Rang bei Kennern und echten Sportlern niemals ab.

    Ein weiterer schwerwiegender Grund für die Verweigerung von Krafttraining mit freien Gewichten ist letztendlich die mangelnde Ausbildung im medizinischen Bereich. Dort wird häufig empfohlen „auf keinen Fall schwere Lasten zu heben und sich zu schonen“. Oder das allseits beliebte: „Krafttraining wäre zu gefährlich“

    In meinen Workshops und auch in meinem täglichen Training möchte ich euch das näherbringen. Lasst euch begeistern und arbeitet an einem starken Körper, der euch noch sehr viel Freude bereiten wird.

    Euer Coach

    Mark

  • Krafttraining und Kraftübungen für Läufer

    Krafttraining und Kraftübungen für Läufer

    Die Zeit für das Outdoor Laufen ist schon wieder in Sicht. Die Vorbereitung ist äußerst wichtig für ein gesundes und erfolgreiches Training.

    Krafttraining und Kraftübungen für Läufer benötigt nicht viel. Jedoch sollte auf folgende Faktoren geachtet werden:

    1. Ökonomisch trainieren. Bedeutet: Zeitsparend und mit maximalem Effekt für Stabilität und Leistung.
    2. Chronischen Problemen („Läuferknie“, Rückenschmerzen) schnellstmöglich entgegenwirken.
    3. Für jeden Läufer nach kurzer Lernphase durchführbar sein.

    Für diese Aspekte steht das Training mit mir als Coach.

    Ich bringe die Grundlagen des Krafttrainings in wenigen Stunden bei und erarbeite einen individuellen Kraftplan für den Klienten.

    Ein besseres Körpergefühl wird bereits nach der ersten Einheit spürbar! Die Leistungsfähigkeit wird zunehmen!

    Was ich will:

    1. sie als Kunden schnellst- und bestmöglich ausbilden
    2. keine Trainingseinheiten mit langatmigen Tests vergeuden
    3. Kosten für sie möglichst gering halten
    4. maximalen positiven Effekt auf Gesundheit und Leistung

    Meine Vorleistung:

    Schriftliche oder telefonische Terminabsprache zur unverbindlichen und kostenlosen „Analyse“ der körperlichen Voraussetzungen des Kunden + Beratungsgespräch

    Erst, wenn sie sich danach zu einem Personal Training entscheiden vereinbaren wir einen Termin und starten mit dem Training.