Kategorie: NEWS

  • Traditionelles Weihnachtsheben 2017

    Traditionelles Weihnachtsheben 2017

    Liebe Powersports Freunde,

    ich möchte euch alle herzlich zum traditionellen Weihnachtsheben 2017 einladen. Am Sonntag, den 24.12.2017 öffnen sich die Türen des Powersports Gym von 10:00 Uhr- 14:00 Uhr für euch. Ihr könnt ein Probetraining absolvieren, zuschauen oder mit mir über Trainingsmethoden philosophieren.

    Eintritt und Training ist an diesem Tag kostenlos!

     

    Lernt das Gym und seine einmalige Trainingsatmosphäre kennen! Wenn ihr echtes Training mögt, werdet ihr das Gym lieben!

    NACHTRAG: Als kleinen Bonus gibt es an diesem Tag die 10er Karte für € 150,- statt € 170,- !!!

    Mit sportlichen Grüßen

    euer Coach

    Mark

     

    #opengym #powersportsgym #normalgymsucks

  • Griffkraft Meeting 2017- Der Bericht zum Wettkampf

    Was für ein Event!

    Ich kann gerade kaum schreiben. Meine Hände fühlen sich an, als wären sie auf die doppelte Größe geschwollen… und meine Unterarme verweigern ihren Dienst… ein tolles Gefühl.

    Als mein Sportfreund Rüdiger mich fragte, ob wir das Griffkraftmeeting 2017 in meinem Gym abhalten könnten, hatte ich sofort zugesagt. Nicht nur, dass ich es ihm irgendwie schuldig war (denn er hatte bei der Renovierung des Gyms tatkräftig mitgeholfen), nein, ich wollte diesen Sport kennenlernen.

    Und so kam es, dass wir in den letzten Wochen intensiv den Wettkampf vorbereiteten.

    Das Meeting sollte dann mit 16 Teilnehmern stattfinden. Leider gab es im Vorfeld einige verletzungsbedingte Absagen und somit schrumpfte die Zahl auf 13 (eine Frau war auch dabei).

    Man sollte wissen, dass der Sport nicht ungefährlich ist. Die Hände sind empfindlich. So mussten wir gleich im ersten Versuch meines Sportfreundes Andreas Hordan (Strongman) beobachten, sie sich eine Kapsel im Gelenk „verabschiedete“. Dennoch zog er den gesamten Wettkampf mit brutaler Intensität durch.

    Nachdem ich bereits einige Tage damit verbracht hatte, das Gym auf Vordermann zu bringen räumten wir am Freitag abend dann noch alle Geräte und Hanteln an die Seite. Das Material für den Wettkampf wurde geliefert. (siehe Fotos)

    Wir schleppten also einige Kilos an Lasten in das Gym und begannen die letzten Vorbereitungen für das Catering.

    Am Morgen war ich dann noch 2 Std. vor Wettkampfbeginn im Raum zum Staubsaugen. So sauber war das Gym schon lange nicht mehr.

    Nach einer herzlichen Begrüßung (die Wettkämpfer kannten sich alle untereinander) begannen wir dann mit dem Aufwärmen und dem eigentlichen Grund unserer Zusammenkunft.

    Die Platzierungen waren den Teilnehmern nicht so wichtig. Der Spaß an der Last und das Überwinden eigener Grenzen standen im Vordergrund. So konnten einige Sportler beachtliche Leistungen vollbringen und die zahlreichen Zuschauer in Staunen versetzen. Auch ich konnte einige etablierte Sportler (und besonder mich selbst) mit meiner Griffkraft beeindrucken. Wobei ich glaube, dass sehr viel auch mit dem Willen zu tun hat. Das in Fachkreisen genannte „Pinchen“ wurde bei mir besonders gelobt. Erstaunlich, da ich immer dachte, ich hätte schwache Hände und meine Fingerspitzen wären noch schwächer.

    So hoben wir Stunde um Stunde mehr und mehr Lasten und fachsimpelten zwischendurch mit den Zuschauern und Sportkameraden.

    Um das noch einmal festzuhalten. Die Sportler, die an diesem Tag im Powersports Gym waren, gehörten zur absoluten Weltklasse! 3 Weltrekorde wurden versucht. 2 gelangen tatsächlich!

    Ich lernte Strongman Legenden (Andreas Hordan und seinen Trainingspartner Andy Brix), Richard Siebels, Sirko Petermann (12x Weltmeister in WUAP, WPF und WPU, 8x Europameister und 23x Deutscher Meister) kennen. Auch war Carl August Mertz mit von der Partie. Carl kannte ich schon von einem Besuch vor einigen Wochen in meinem Gym, bei dem ich dann erfuhr, dass er wohl zu der Weltelite der „Bieger“ gehört.

    Richard Siebels, einer der stärksten Teilnehmer im Feld und ein brutal netter/lustiger Ostfriese.

     

    Die deutsche Strongman Legende Andreas Hordan (rechts) und sein Trainingspartner Andy Brix (links).

     

    Der mehrfache Welt- und Europameister… eine Legende im Powerlifting. Sirko Petermann. Er reiste extra aus dem fernen Innsbruck an um am Meeting teilzunehmen.

    Zwar waren die Wettkämpfe (Video hier; ab Minute 23:18 bin ich dran) und die damit verbundenen Leistungen schon ein Highlight. Aber mein persönlicher Moment war das Biegen von Nägeln und Baustahl, sowie das Biegen eines Hufeisens. HIER gehts zum Video Hufeisenbiegen mit Carl

    Carl-August Mertz mit 12mm Baustahl und einem Hufeisen der Firma Strohm Hufschlagartikel

    Besonders mein Sportfreund Carl- August Mertz bog im Gedenken an Horst Aldag so einiges an Stahl und Hufeisen. Üben konnte er dabei mit Unterstützung eines tatkräftigen Sponsors. Die Firma Strohm Hufschlagartikel stellt ihm Hufeisen zum Verbiegen zur Verfügung.

    Hier seht ihr mein neues Spielzeug. Ehrlich, ich werde das künftig häufiger machen. Was für ein Spaß. Mein Sportfreund Carl schenkte mir dann noch ein paar Hufeisen und Rüdiger schnitt mir Baustahl in der offziellen Länge für Nägel zurecht.

    Die Videos dazu lade ich in den nächsten Tagen hoch.

    Da meine Hände und meine Unterarme langsam nicht mehr können, möchte ich mich zum Abschluß nur noch bei allen bedanken, die im Gym waren und diesen Tag so besonders gemacht haben. Zuschauer, Athleten und Betreuer/Helfer.

    VIELEN DANK- und bis zum nächsten Event im Powersports Gym!

    Euer Coach

    Mark

  • 11.11.2017 GRIFFKRAFT Wettkampf im Powersports Gym

    Gripsport ist Deutschland noch nicht so populär wie in anderen Ländern. Aber wer zurückblickt wird sicher bei außergewöhnlichen Kraftakten auch an die Kraftsportler denken, die Eisen in der Tat vor den Augen von Zuschauern verbogen haben.

    Was für eine Vorstellung! Eisen verbiegen! Und ja! Das geht wirklich.

    Hier seht ihr ein übliches „Set“ für einen echten Eisenbieger. Es werden Hufeisen und Baustahl gebogen. Ich bin selbst so unglaublich auf dieses Event gespannt, das kann sich keiner vorstellen.

     

    Die „Rollen“ an der Klimmzugstange nennen sich „Rolling Thunder“ und sind im Prinzip sehr schwer zu greifende Halterungen. Der Athlet lädt dann mehr Gewicht auf (z.B. mit einem Gewichtgürtel) und hat dann einen vollständigen Klimmzug zu absolvieren.

    Der Weltrekord hier liegt (gezählt wird Körpergewicht + Zusatzlast) bei etwas mehr als 150 kg. Ich möchte nicht zuviel verraten. Aber mein neuer Sportfreund Carl hat heute bereits im Training an dem Weltrekord gekratzt… bzw. ich hab ihn gebeten ihn erst beim Wettkampf zu machen. Er hätte ihn heute wohl locker gebrochen.

    Rolling Thunder an der Klimmzugstange

     

    Für die Griff- und Ganzkörperkraft nicht unwichtig… ein 75 kg schwerer Jutesack gefüllt mit Split. Super zum trainieren.

     

    Hufeisen & Baustahl

     

    Erkenne ich da ein Herz? Eine Liebesbotschaft vom Eisenbieger an das Powersports Gym

     

    Die Circus Dumbbell… 53kg Gusseisen mit einem 60mm Griff… für einige unmöglich, für andere reine Routine

     

    40kg… auch diese Hantel ist unglaublich schwer… aber es macht irre Spaß

    Mehr Informationen zu den einzelnen Disziplinen könnt ihr auf der Seite http://gripsport-germany.de/griffkraftmeeting-2017-hannover/

    Der Eintritt ist natürlich FREI / KOSTENLOS und wir freuen uns über viele Zuschauer. Es sind Weltrekordversuche angekündigt. Lasst euch das nicht entgehen. Bei Fragen gern an mich info@sandmann-powersports.com

    Hier noch einmal die Ausschreibung mit allen weiteren Infos.

    Und hier der Zeitplan:

    Einlass ab 10:00 Uhr

    10:45 Ende Waage
    11:00 Begrüßung und Vorstellung der Teilnehmer
    11:15 Hub im Blocksystem
    12:00-12:15 Pause/ Vorbereitung Pullup RT
    12:15 Weltrekordversuch Pullup Rolling Thunder durch Christiane,Carl,Andy Brixa
    12:45 Inch for Reps
    13:15-13:30 Pause
    13:30 Little Big Horn
    13:50-14:00 Pause
    14:00 Medley
    14:45- 15:30 Vorstellung neue Geräte/Übungen und Waffelessen mit Punch
    + Rekordversuch beim Hängen an 15mm Leiste durch Carl
    ab 15:45 Biegen von Nägel unbraced und Baustahl braced,
    Horst Aldag bog häufig 54cm 12mm Baustahl, Carl will diesen Kraftakt wiederholen,
    anschließend Hufeisen biegen mit Carl

    Alle die biegen möchten, bitte eigene Biegepads mitbringen!
    Bis zum 29.10.17 verbindlich Rückmeldung, wer Hufeisen biegen möchte. Dieser Programmpunkt ist auf Nachfrage von vielen Teilnehmern mit aufgenommen worden. Die Hufeisen werden auf Anmeldung zu Selbstkosten
    in Höhe von 3-4Euro/Stück bereit gestellt. Wir können sie nicht mit dem Startgeld abdecken! Also bitte ich um schnelle Antwort.
    TDR/TNC zum erlernen
    SX7 als Gesellenstück

    Siegerehrung vor dem Hufeisenbiegen
    ca.17 Uhr

     

     

     

  • Bericht über meine Educator S&C Ausbildung in Lissabon

    Hier das wirklich sehenswerte Video zum Lehrgang. Ich bin auch mit drauf. Credit: World Rugby

    Es war wie bereits von mir erwartet eine unglaublich schöne und ereignisreiche Reise.

    Am Montag den 9.10.2017 startete ich in ein neues Abenteuer vom World Rugby.

    Ich wurde vor einigen Monaten eingeladen an der Ausbildung zum Educator (Ausbilder) für meinen Fachbereich Strength & Conditioning (S&C) teilzunehmen.

    Die bis dahin höchste Stufe (Level 2) hatte ich vor 2 Jahren in Luxemburg bestanden und mich seitdem auf diese nächste Ausbildung vorbereitet und gefreut.

    In Hannover waren das Einchecken und die Gepäckabgabe vollkommen einfach, schnell und ohne Hindernisse. Jedoch endete damit auch schon meine Glückssträhne für diesen Tag. Denn meine 40 Minuten Zeit zum Umsteigen in Amsterdam wurden prompt um 20 Minuten reduziert da der Flieger Verspätung hatte. Ironischer Weise steht direkt unter der Anzeigetafel mit den Verspätungen die Werbung der KLM Fluglinie und deren Slogan: „die pünktlichste Fluggesellschaft der Welt“. Von wegen, dachte ich mir.

    Egal. Ich werde das schon irgendwie hinbekommen. Im Flieger dann, der nicht 20 sondern letzten Endes 45 Minuten später in Amsterdam landen sollte, hatte der Steward bereits einen Anschlussflug für mich gebucht. „Super!“ Da bin ich aber erleichtert. „Was ist mit meinem Gepäck?“. Die Antwort: „das wird natürlich auch sofort in die neue Maschine transportiert.“

    Ich musste auf den Anschlussflug von TAP Portugal nicht lange warten. Das Boarding war schnell und problemlos. Und nach ca. 3 Std. landete ich im 30° C heißen, wunderschönen Lissabon.

    An der Gepäckausgabe war ich schnell angelangt. Ich war etwas müde und freute mich auf das Hotel. Doch mein Koffer war nicht auf dem Band. Glücklicherweise konnte mir der Mitarbeiter des Lost & Found Büros umgehend Auskunft erteilen und mir bestätigen: der Koffer kommt… mit der nächsten Maschine. Wir liefern ihn in ihr Hotel.

    Ich gab ihm also all meine Informationen und die Adresse des Hotels in welchem wir den Lehrgang haben sollten.

    Geliefert wird er spätestens am Folgetag um 8 Uhr. Ich muss etwas vorweggreifen. Der Koffer kam nicht am Folgetag sondern erst einen Tag später.

    Da ich mich bereits vorher schlau gemacht hatte, wusste ich, dass der Bus 744 ca. 10min Fußmarsch vom Hotel hielt und ich so bereits eine sehr beeindruckende Sehenswürdigkeit von Lissabon mitnehmen konnte. So stieg ich in den Bus und fuhr durch das malerische Lissabon. Ich genoss die entspannte Fahrt und freute mich auf die nächsten Tage. Marqués de Pombal (siehe Foto) war gefüllt mit Menschen. Aber keine Hektik. Eine entspannte Gelassenheit schwappte direkt zu mir herüber.

     

    Ich beschloss nun den kurzen Weg zu Fuß zurückzulegen. Doch der wurde von Minute zu Minute beschwerlicher. Denn ich musste eine besonders steile Schräge hinaufklettern. Das ist übrigens typisch für Lissabon. Extrem steile Anstiege trennen die Ober- von der Unterstadt.

    Schwitzend erreichte ich das Hotel und stand direkt in einer Horde von asiatischen, deutschen und englischen Touristen. Verdammt dachte ich… das kann doch nicht euer ernst sein.

    Nachdem ich 15 Minuten lang warten musste drängte sich ein deutscher Tourist an den Schalter und schimpfte darüber, dass er nicht sein Zimmer hätte. Ich verstand es nicht und der Hotelmanager offenbar auch nicht. Immer wieder fragte er: „ist das ihre Zimmernummer?“ Antwort: „Ja!“ Er fragte dann weiter: „Der Schlüssel funktioniert?“ Antwort: „Ja!“. Der Manager war ratlos. Nach viermaligem hin- und her konnte der Tourist endlich mal mit dem herauskommen, was eigentlich das Problem war: „ja, das ist meine Zimmernummer. Ja, der Schlüssel funktioniert! Aber… da sind 3 Mädchen drin!“

    Ich wurde in diesem Augenblick in dem es spannend wurde von einem Mitarbeiter zur Seite geholt und darauf hingewiesen, dass dies nicht das Hotel sei, in dem der Lehrgang stattfand. Ich zeigte ihm meine Einladung und er musste einsehen: Da stand tatsächlich der Name des Hotels.

    Mein Gesicht könnt ihr euch sicher vorstellen. Ich fragte ihn, ob er Rat wüsste. Ich rief prompt in einem anderen Hotel der Kette an und konnte mir sagen: 5km entfernt lag der eigentliche Treffpunkt. Warum jedoch dieses Hotel angegeben wurde bleibt weiterhin unklar. Es gab angeblich eine Email in der die Änderung angekündigt wurde… jedoch habe ich diese nie erhalten. Auch zwei andere Teilnehmer sind an diesem Tag noch im falschen Hotel aufgeschlagen. Aber böse bin ich deshalb nicht. Immerhin konnte ich so noch einmal das schöne Lissabon besuchen. Denn für eine weitere größere Tour fehlte uns einfach die Zeit. Die Ausbildung ist besonders straff organisiert.

    Zurück zu meiner kleinen Odyssee: 5km… also irrte ich weiter durch die verzweigten Straßen Lissabons auf der Suche nach einem Taxi. Generell eigentlich kein Problem. Jedoch zur Feierabendzeit im Berufsverkehr schon nicht so einfach.

    Ich fand dann doch noch einen sehr netten Fahrer der sofort wusste, dass das Hotel über die Schnellstraße sehr gut erreichbar war und das Stadion der Rugbyfederation ja direkt daneben läge. Macht Sinn dachte ich bei mir. Immerhin wollen wir ja bei denen in den Räumlichkeiten den Großteil des Lehrgangs abhalten.

    Er fuhr mich dann zum Hotel und dort konnte mir der Concierge umgehend auch mit der Fluggesellschaft helfen, da ich selbstverständlich die Adresse des anderen Hotels für die Lieferung meines Gepäcks angegeben hatte.

    Nun ging ich auf mein Zimmer und duschte schnell. Denn ich kam rechtzeitig zum Abendessen. Dort traf ich einige Niederländer, Finnen und den portugiesischen Top- Referee der nebenbei die Organisation vor Ort übernommen hatte. Dieser fragte mich sofort: Wie bist du denn hierhergekommen? Ich hab am Flughafen auf dich gewartet… und hast Du meine Email nicht erhalten, dass wir in diesem Hotel sind?

    Mir sind kurz die Gesichtszüge entglitten aber der Spott der anderen über meinen Verlust des Gepäcks musste ich dann doch nur lachen. Ich war gesund angekommen. Mit einer tollen Geschichte, die ich erzählen konnte.

    Am späten Abend kam dann noch mein französischer Zimmernachbar. Ein Sportfreund mit dem ich bereits den Level 2 S&C Kurs in Luxemburg absolviert hatte. Die Freude über das Wiedersehen war natürlich groß und herzlich.

    Tag 2- die Ausbildung beginnt

    Da Manuell bereits 1 Jahr in Lissabon gearbeitet hatte, kannte er sich entsprechend gut aus. So fuhren wir am nächsten Morgen direkt nach Belem. Ein wundervoller Stadtteil mit der weltberühmten Pasteis de Belém indem wir dann einen köstlichen Kaffee tranken. Das Gebäck, für das diese „Bäckerei“ weltberühmt ist, konnten wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen. Einige wissen, dass ich bereits seit April eine Low Carb Diät befolge. Nun, in einem Gebäckstück waren wohl mindestens so viele Kohlehydrate enthalten wie ich sie in all den Monaten zuvor nicht gegessen hatte. Es war köstlich!

    Der obligatorische Rundgang in Belem, einem sehr beliebten und urigen Stadtteil von Lissabon zeigte uns erneut die unendliche Schönheit dieser Stadt.

     

    Der Nachmittag begann mit intensiven 5 Std. Theorie und praktischen Lehreinheiten. Zudem wurde das Kennenlernen der anderen Mitstudenten intensiviert. Es stellte sich heraus, dass wir aus allen Teilen Europas angereist waren. Schottland, Rumänien, Spanien, Finnland, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Niederlande und Portugal waren vertreten.

    Ich möchte nicht zu sehr auf die theoretischen und praktischen Einheiten eingehen. Was ich jedoch sagen kann ist, dass ich unglaublich viel gelernt habe. In nur 4 Tagen haben wir uns ein Wissen angeeignet, welches vermutlich sogar in den nächsten Jahren noch als führend in der aktuellen Pädagogik gelten wird.

    Die Sonne machte vielen zu schaffen aber die Stadt, das Hotel, die Menschen und natürlich das überragende Wetter, machten diese intensive und anstrengende Zeit zu einer wirklich unvergesslichen.

    Ich für meinen Teil fühlte mich besonders wohl und wollte eigentlich auch nicht mehr weg. Denn auch für das Training war gesorgt. Unsere Sportfreunde von der lokalen Rugby Federation erlaubten uns großzügig im Gym der Nationalmannschaft zu trainieren. Und natürlich trafen wir dort auch einige Spieler die gerade bei einer Trainingseinheit waren.

    Auch hier wurden wir besonders herzlich begrüßt und es gab sogar ein paar Komplimente für unsere Kraftwerte und unsere Statur (mein Dänischer Kollege und ich wurden für den lokalen Club als neue Spieler auserkoren).

    Als ich dann noch einen persönlichen Rekord aufstellte (3x 200 kg Kreuzheben) war der Tag perfekt.

    Mein Rekord wurde in Bild und Ton festgehalten.

    Der Freitag stand im Zeichen der Prüfungen. Von morgens 9 Uhr bis abends um 19 Uhr wurden wir durchgehend geprüft, beobachtet und bewertet.

    Am Ende folgten dann Einzelgespräche und die Abschlussbewertung durch den uns zugewiesenen Master- Trainer.

    Und ich muss eingestehen: es war nicht leicht und es war knapp.

    Letztendlich darf ich aber nun stolz verkünden, dass ich mich einen Educator für S&C im World Rugby nennen darf.

    Dies und die Tatsache, dass die Reise erneut zu einem besonderen Höhepunkt in meinem Leben wurde, macht mich unglaublich glücklich und stolz.

    Ich bin sehr dankbar für die Möglichkeit diese Ausbildung genießen (im wahrsten Sinne des Wortes) zu dürfen und das große Wissen des World Rugby nun nutzen darf, um unseren großartigen Sport voranzutreiben.

    Und wer es in dem Text noch nicht deutlich gesehen hat… ich habe mich tatsächlich in diese wundervolle Stadt verliebt. Wie auch vor 2 Jahren, als ich zum ersten mal dort arbeiten durfte, verspreche ich heute feierlich: Ich komme wieder! Danke World Rugby & Rugby Europe. Danke Lissabon!

  • Besuch und Versuch bei den Radsportlern

    Besuch und Versuch bei den Radsportlern

    Radrennbahn Hannover

    Was für ein Tag! Ich hatte mich schon lange darauf gefreut. Mein Trainerkollege und guter Freund Marcin hat mich auf die heilige Radrennbahn in Hannover Wülfel eingeladen. Natürlich sollte ich diesen großartigen Sport sofort probieren… Wie das gelaufen ist… hier das Ergebnis im Film

  • Trainerausbildung Basic Lifts 2017

    Trainerausbildung Basic Lifts 2017

    Wenn mich künftig Kunden und Freunde fragen wie meine erste eigene Trainerausbildung war, dann werde ich antworten: Ein Megaerfolg!

    Es begann bereits mit den Vorbereitungen. Im November kündigte ich diese Trainerausbildung an, weil an mich herangetragen wurde, dass ich doch bitte mal mein Wissen und meine Philosophie über das Krafttraining noch mehr unter die Leute bringen soll.

    Da in kürzester Zeit die Anzahl der Interessenten stieg, entschloss ich, ein Konzept zu entwickeln, um in möglichst kurzer Zeit, möglichst viel Wissen weiterzugeben.

    So entstand das Grundgerüst und die einzelnen Bausteine.

    Ich entwarf einen Zeitplan, entwickelte eine Themenstruktur für die Theorieeinheiten, schrieb ein Begleitheft und sorgte für den Druck. Am Ende organisierte ich noch die Mahlzeiten, die wir dann gemeinsam einnahmen und währenddessen noch mehr als Gruppe zusammenwachsen sollten.

    An dem letzten Wochenende war es dann endlich soweit. Und meine Nervosität hielt sich in Grenzen. Was jedoch immer mehr wurde, war die innerliche Unruhe, ob auch alles gut laufen würde, ob ich etwas vergessen habe, oder ob die Teilnehmer auch wirklich alles gut verstehen, um zufrieden nach Hause zu gehen.

    Das sollte sich alles als unbegründet herausstellen. Allein am ersten Abend, Freitag 18-20 Uhr Theorie, lief alles wie am Schnürchen.

    Zum einen fanden alle Teilnehmer den Raum, den ich freundlicher Weise von meinen Sportfreunden des NRV (Niedersächsischer Rugby Verband e.V.) zur Verfügung gestellt bekommen habe, sowie die Masse an Informationen tatsächlich auf die Minute genau in den engen Zeitplan zu quetschen.

    Zwar ist ein Theorieabschnitt am Freitagabend nicht ganz ohne, aber alle haben mitgezogen und es gab kein gelangweiltes Gähnen oder genervte Blicke auf die Uhr.

    Samstag:

    Dieser Tag startete früh. Ich besorgte noch Obst und Wasser, da wir einen wirklich langen Tag im Gym vor uns hatten. Begonnen haben wir jedoch wieder in den Räumlichkeiten des Schwalbe Döhren e.V., in dem der NRV beheimatet ist.

    Auch hier passte die Theorieeinheit minutiös in meinen Zeitplan. Um 11:15 machten wir uns dann auf in Richtung Powersports Gym, um vorher noch einen Abstecher in die urige Traditionsgastronomie Ricklinger Gasthaus Anno 1901 für ein super Essen zu unternehmen. Und das ist in der Tat empfehlenswert.

    Im Anschluß ging es dann zurück zum Praxisteil. Zunächst starteten wir mit der Vorbereitung auf die Übungen. Der FMS (kurze Version des langen Originaltests) standen zunächst auf der To-Do Liste.

    Teilnehmer beim Ausprobieren
    Zeigen wie es geht und auch mal auf den Hintern setzen

     

    Die Basic Lifts (Kniebeuge und Kreuzheben) standen auf dem Programm. Es wurde erklärt, probiert, experimentiert.

    sehr gute Kniebeuge!!!!
    wie eine wirklich gute Kniebeuge auszusehen hat demonstrierten die Teilnehmer selbst

     

     

    Kreuzheben
    Kreuzheben probieren und optimieren

    Eine bunte Gruppe bestehend aus Rugbyspielern, Hockeytrainern, Hobbykraftsportlern, Radsporttrainern und Sportwissenschaftlern trainierten gemeinsam und wuchsen in kürzester Zeit zu einer Einheit zusammen. Es wurden Geschichten erzählt und Erfahrungen geteilt.

    Zudem hatten offenbar alle viel Spaß. Gelegentlich konnte ich mit kleinen Annekdoten aus meiner Zeit als Trainer im Profisport punkten.

    meine Geschichten aus dem Leben sorgten tatsächlich für Heiterkeit

    So verflog die Zeit dann doch schneller als gedacht. Im Anschluß gab es noch ein kleines Highlight.

    Die Teilnehmerin und meine gute Sportfreundin Claudia gab uns einen Einblick in ihre „Recovery- Methoden“. Ihre eigene Schule (Yogastyle) befasst sich grundsätzlich mit Spiraldynamik und vielem mehr. Also kein klassisches Yoga wie man es kennt. In Hannover übrigens einzigartig und durchaus einen (oder mehrere Besuche) wert!

    Sprialdynamik
    Spiraldynamik mit Spaß

    Mit einer sehr „einfachen“ Variante schickte uns Claudia dann fast in das Reich der Träume. Nach diesem Tag war ich glücklich einmal nicht die Führung der Gruppe übernehmen zu müssen. Die Gestaltung lag allein bei meiner Sportfreundin und ich konnte mitmachen ohne nachzudenken. Das führte jedoch bereits nach kürzester Zeit dazu, dass ich fast einschlief während wir uns „entspannen“ sollten.

    Egal. Der Tag war geschafft und wir besprachen die organisatorischen Abläufe des nächsten Tages. Wir verabschiedeten uns und, soweit ich gehört habe, fielen alle erschöpft und zufrieden ins Bett.

    Sonntag:

    Dieser Tag startete mit einer zweistündigen Theorieeinheit über die Gestaltung von Trainingsplänen. Wir besprachen einige wichtige zu beachtende Bestandteile, die häufig in den Plänen im Internet, den Fitnessstudios etc. fehlten, missachtet wurden oder schlichtweg falsch sind.

    Da der Anfang gemacht wurde, ging es über zu den Basic Lifts für den Oberkörper. Bankdrücken und Rudern vorgebeugt (bzw. auch das Bankziehen) wurde besprochen, gezeigt und ausprobiert.

    Und schon war es wieder Zeit zum Mittag. Erneut spazierten wir zum wirklich tollen Ricklinger Gasthaus Anno 1901 um unseren Hunger zu stillen. Auch diesmal entstanden viele Gepräche und man hörte auch einige Annekdoten aus vergangenen Zeiten.

    Die familiäre Atmosphäre täuschte darüber hinweg, dass wir uns eigentlich auf einer Trainerausbildung befanden.

    Den Abschluß des Lehrgangs fanden wir dann in den Basic Lifts Dips und Klimmzug sowie einigen Coreübungen. Die Teilnehmer und meine Wenigkeit besprachen die Lehrgangstage, die Inhalte und die Eindrücke.

    Im Anschluß sorgten wir noch für ein Abschlußfoto und was mich wirklich begeisterte, waren die Verabschiedungen der Teilnehmer, die schon wie eine Gruppe agierte, die bereits seit einigen Jahren zusammen Lehrgänge besuchte.

    Meine Beurteilung des Lehrgangs fällt ähnlich aus wie die der Teilnehmer: Es war großartig!

    Deshalb bedanke ich mich bei allen Teilnehmern für diesen in der Tat erfolgreichen Lehrgang.

    Euer Coach
    Mark

     

  • POWERSPORTS GYM XXL

    POWERSPORTS GYM XXL

    krafttraining-weihnachtenEs ist soweit!

    Das noch größere Powersports Gym ist startklar. Am 1.11.2017 starten wir dann offiziell in den neuen Räumlichkeiten. Damit sich auch alle ein Bild von dem gigantischen neuen Gym machen können, veranstalte ich wie so häufig ein „Open Gym“ Tag.

    Dieser wird im Rahmen meines jährlichen Feiertagtrainings, dem sogenannten „Weihnachtsheben“ stattfinden. Am 24.12. gegen 10 Uhr geht es los. In den letzten Jahren hat sich diese Tradition entwickelt und gehalten.

    Wir trainieren dann gemeinsam und vielleicht gibt es auch den ein oder anderen Keks/Kuchen zum Fest.

    Powersports Gym XXL

    Ich freue mich schon auf euch und werde bis dahin noch kräftig die Fenster putzen ;o)

  • Videos in Youtube

    Videos in Youtube

    Hier die Übersicht über meine Videos in Youtube.

    Video Nr. 1

    Video Nr. 2

    Video Nr. 3

    Video Nr. 4

    Video Nr. 5

    Video Nr. 6