Autor: Natascha

  • Krafttraining als Therapie bei Arthrose?

    In den letzten Jahren sind mir immer mehr Menschen begegnet, die mir ihren Leidensweg mit Arthrose erzählten. Es ist ein schmerzhafter und frustrierender Weg. Soviel steht fest. Erstaunlicher Weise habe ich genau diese Menschen kaum klagen hören, sondern eher eine „Berichterstattung“ erhalten. Doch alle äußerten die Hoffnung nach einer wirksamen Therapie.

    Kniegelenk, Femur, Tibia, Fibula
    Kniegelenk, Femur, Tibia, Fibula

    In 2018 durfte ich einige äußerst hochwertige Fortbildungen im physiotherapeutischen Bereich absolvieren. Dort lernte ich mehr über dieses Krankheitsbild und die möglichen Behandlungsformen.

    Was ist Arthrose?

    Um die Beschreibung nicht zu kompliziert zu machen. Es handelt sich um eine degenerative Gelenkerkrankung. Betroffen sind häufig Finger, Knie und Schulter, aber auch alle anderen Gelenke können daran erkranken. Es mag erschreckend klingen, aber wir alle leiden an einer Form der Arthrose. Denn das Wort „degenerativ“ bedeutet, dass mit dem zunehmenden Alter der Körper an Leistungsfähigkeit und Grundsubstanz verliert. Oft ist das nicht einmal dramatisch. Bei dem Krankheitsbild Arthrose jedoch ist der Verlauf deutlich schneller und gravierender in seinen Symptomen. Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sind die physischen, Hilflosigkeit und Angst gehören noch zu den „harmlosen“ psychischen Auswirkungen. Das Fatale: mit dem Verlust von Muskulatur (Atrophie) erhöht sich auch das Risiko für eine Arthrose.

    Schmerzen und Angst

    Wir alle kennen Schmerzen. Sie sind eine Alarmfunktion des Körpers. Die Wahrnehmung des Schmerzes hängt von vielen Faktoren ab. Diese vollständig aufzuzählen würde den Rahmen dieses Textes sprengen. Aber, wir alle kennen die Angst, die Besitz ergreift, wenn man sich an alte Schmerzen erinnert. Die Bewegung, die mir monatelang starke Schmerzen verursacht hat, führte zu einer Kompensations- oder Vermeidungshaltung. Und auch, wenn der Schmerz bereits vergangen ist, die Alarmreaktion also ihren Dienst getan hat, das Gewebe sich erholt hat, verharre ich in dieser Vermeidungshaltung. Stets in Erwartung dieses Schmerzes. Oft wird Schmerz auch falsch bewertet. Der Scherz mit dem Arzt und dem Patienten fällt mir wieder ein:

    Patient: Herr Doktor, wenn ich „so“ mache, dann tut es da weh! Der Arzt: Dann machen sie doch nicht „so“, dann tut es auch nicht weh.

    Exakt das machen wir dann auch. Wir lassen die Bewegungen weg. Wir vermeiden sie, kompensieren sie und erwarten stets den nächsten Schmerz. Im Training beobachte ich das oft. Meine Klienten behaupten vor dem Training, ihr Arzt habe ihnen gesagt, ihre „Knie wären stark geschädigt“. Sie könnten diese oder jene Übung überhaupt nicht ausführen. Auf meine Frage hin, wie oft sie das in den letzten Jahren probiert haben, antworten die meisten: Natürlich nicht. Der Arzt hat das ja gesagt, dass ich das nicht kann. Wenn ich dann die Klienten bitte eine Kniebeuge auszuführen und sie dann nach dem Schmerz frage, dann antworten sie vollkommen erstaunt: Kein Schmerz. Und meine letzten Fragen lauteten dann: Wo hast Du jetzt das Problem? Warum machst Du Dir Sorgen? Im Training selbst wachsen einige über sich hinaus. Nicht nur, dass die Übungen vollkommen einwandfrei ablaufen, nein, sie können da sogar noch einen Widerstand auflegen und gegen Last arbeiten. Das führt uns dann gleich zum nächsten Punkt.

    Knorpelgewebe (Beschaffenheit, Funktion, Ernährung)

    Eine interessante Struktur im Körper bildet das Knorpelgewebe. Es begegnet uns in drei Formen. Den hyalinen Knorpel (Gelenke wie z. B. Knie, Schulter etc.) der elastische Knorpel (z. B. Ohrmuschel) und der Faserknorpel (z.B. Bandscheiben). Für uns ist hier im Bezug auf Arthrose insbesondere der hyaline Knorpel wichtig.

    Welche Funktion hat der Knorpel?

    Sehr vereinfacht gesagt, hat er die Aufgabe Stöße und größere Belastung „abzufedern“. Er verhindert durch seine Beschaffenheit das Aufeinandertreffen von Knochen auf Knochen. Im Hinblick auf das Kniegelenk also bei Sprüngen, Laufen oder Stürzen ist er die Sicherung.

    Schmerzen im Knie können dazu verleiten zu glauben, man dürfe sich nicht mehr belasten
    Schmerzen im Knie können dazu verleiten zu glauben, man dürfe sich nicht mehr belasten… doch das Gegenteil ist der Fall

    Wie wird der Knorpel gebildet und wie ernährt er sich?

    Diese Frage führt uns auch gleich zur Antwort der Behandlung. Aber ich möchte nichts vorwegnehmen. Alle Strukturen der Bindegewebsarten im Körper, (Knochen, Muskeln, Knorpel, Bänder usw) werden durch ihre Funktion bestimmt. Das bedeutet: Der Körper bildet sich der Funktion entsprechend. Am Beispiel Training erklärt: wir trainieren hart, regenerieren und können im nächsten Training noch härter trainieren. Der Körper passt sich also an. Das gilt nicht nur für die Ausdauer oder Kraft sondern eben auch für das Gewebe, unseren Körper insgesamt. Der Knorpel ist nicht direkt in den Blutkreislauf innerviert, bedeutet, er besitzt keine Blutgefäße. Seine Erhaltung, bzw. seine Ernährung erfolgt über eine Diffusion (Durchdringen) der Nährstoffe aus der Synovia (Gelenkschmiere, Gelenkflüssigkeit). Es kann bildlich mit einem Schwamm verglichen werden. Und so kommen wir schon zu der eigentlichen Tatsache, dass der Knorpel Be- und Entlastung benötigt um sich zu erhalten und sogar aufzubauen. Fehlt dieser Reiz, z. B. durch mangelnde Bewegung oder vom Arzt so oft verschriebene „Schonung“, verliert der Knorpel seine schützende Funktion und baut immer weiter ab. Das Fatale an dieser Entwicklung: der daraus resultierende Schmerz als Alarmreaktion erfolgt erst dann, wenn der Knorpel schon größtenteils abgebaut ist und die Folgeschäden beginnen. So sollte ein Abbau durch Bewegungsmangel oder Schonung definitiv vermieden werden.

    Medikamentöse Behandlung und ihre Wirksamkeit gegenüber der Trainingstherapie

    Menschen möchten schnelle Lösungen. Und am liebsten ist es, wenn diese Lösung kein, bzw. möglichst wenig eigene Initiative erfordert. Medikamente sind, trotz ihrer häufig katastrophalen Nebenwirkungen, die favorisierte Wahl der Patienten. Einerseits ist das verständlich, denn man möchte den Schmerz schnell ausschalten und wieder am Leben teilhaben. Außerdem sind viele Präparate durchaus eine gute Unterstützung. Jedoch sollte nie vergessen werden, dass von diesen Medikamenten eine ganze Industrie lebt. Und auch unsere Krankenkassen profitieren davon. Es ist günstiger, ein paar Medikamente zu „sponsoren“ anstatt Menschen in medizinischen Grundlagen zu schulen und ihre „Aktivitäten des täglichen Lebens“ zu optimieren. Hier tritt die Rolle des Physiotherapeuten als „Lebensberater“ in den Vordergrund. Aber genau diese Form der Edukation der Menschen wäre wichtig um letztendlich viele Zivilisationskrankheiten im Keim zu ersticken.

    Medikamente sind derzeit die häufigste Form der Behandlung von Arthrose
    Medikamente sind derzeit die häufigste Form der Behandlung von Arthrose… doch sind sie auch sinnvoll?

    Die Analyse einiger Studien (Nüesch et al 2009, Juhl et al 2014, McAlindon et al 2014, Skou et al 2017, Leopoldini et al 2016, Da Costa et al 2017) habt gezeigt, dass die Trainingstherapie bei Arthrose einen signifikant höheren positiven Effekt erbringt, als eine medikamentöse Behandlung. Die große Überraschung war bei der Auswertung: Selbst im Vergleich mit Opiaten, also z. B. Morphium oder Codein, zeigt die Trainingstherapie eine deutlich größere schmerzlindernde Wirkung. Auch NSAR (nichtsteroidalen Antirheumatika) waren chancenlos und zeigten zwar bessere Ergebnisse als Opiate, jedoch sehr viel geringere Wirkungen als die Trainingstherapie. Vielleicht sollte jetzt noch einmal betont werden: Die genannten medikamentösen Hilfen bringen immer unerwünschte aber leider unvermeidliche Nebenwirkungen mit sich. Seien es Magen- und Darmprobleme bei NSAR oder sogar eine Abhängigkeit (Sucht) bei Opiatpräparaten. So zeigen sich bei einem evidenzbasierten Krafttraining keine Nebenwirkungen. Es klingt zwar zu gut um wahr zu sein, aber so einfach, wie es hier klingt ist es auch. Leider lässt sich mit Krafttraining kaum Geld verdienen. Denn dazu braucht es gute ausgestattete Trainingsräume und ganz wichtig: hochgradig qualifizierte Trainer! Insbesondere Letzteres sorgt für einen hohen Kostenfaktor. Denn, ein langjährig ausgebildeter Trainer, der Biomechanik, Trainingswissenschaften, Theorie und Praxis im traditionellen Krafttraining sowie Grundlagen der Physiotherapie erlernt und verstanden hat, wird sicher niemals in einem regulären Fitnessstudio für den Mindestlohn arbeiten.

    Medizinische Trainingstherapie oder einfaches Krafttraining?

    Diese Frage ist sehr einfach und zugleich sehr kompliziert. Die Medizinische Trainingstherapie (kurz MTT) ist eine Trainingstherapie, die explizit für die jeweiligen Leiden ausgerichtet ist. Wer in Büchern recherchiert und sich ein tieferes Wissen aneignen will, kommt bald zu dem Schluß, dass es zigtausende an Übungen und Varianten gibt, welche für jede einzelne Bewegung und die unzähligen Krankheitsbilder zur Verfügung stehen. Auf der anderen Seite steht das traditionelle Krafttraining. Martialisch anmutend mit freien Gewichten, wird diese Form oft mit muskelbepackten Bodybuildern, oder massigen Gewichthebern assoziiert.

    Langhantel - Krafttraining im Powersports Gym auch für Menschen mit Arthrose
    Last ist gesund! Wieviel, ist von der individuellen Leistungsfähigkeit abhängig.

    Aber es wäre ein fataler Fehler, wenn man diese beiden Formen des Trainings grundlegend unterscheiden würde oder ihnen sogar unterschiedliche Ziele und Ergebnisse zuschreibt. Letztendlich ist unser Körper gleich. Wir empfinden Schmerz, wir bluten, wir atmen. Wir brauchen Wasser und Nahrung. Das Bindegewebe reagiert gleich auf Be- und Entlastung. Das Ziel beider Formen ist ein und das Selbe. Zugegeben: Bodybuilder und Gewichtheber trainieren auch für eine besonders gute Muskulatur oder eine besonders gute Wettkampfleistung, jedoch ist die Zielsetzung vollkommen unerheblich. Denn das Training selbst ist eine wirksame Methode um zu dem eigentlichen Ziel zu gelangen: einen schmerzfreien und gesunden Bewegungsapparat sowie einen barrierefreien Alltag.

    Ziel der Arthrose Therapie durch Training

    Ich möchte mit dem Training im Powersports Gym den Menschen ihr Vertrauen in ihren Körper wiedergeben. Krafttraining schafft mehr als die bisherigen Behandlungsmethoden. Abgesehen von den schmerzlindernden und kräftigenden Effekten ist die wohl positivste Nebenwirkung, dass eine Teilnahme am Alltag sehr viel angenehmer wird.

    Was erwartet mich in diesem Krafttraining?

    Keine Sorge, das ist weder ein Geheimnis noch besonders kompliziert. Ich habe in den letzten Jahren fast alle Altersgruppen im Kraftsport angeleitet. Anfänger sind besonders willkommen! Hier werden die positiven Effekt sehr schnell spürbar. Wir erarbeiten uns die grundlegende Technik im Kreuzheben, Kniebeugen und allen anderen Grundübungen, die zur Kräftigung der Skelettmuskulatur führen. Zudem lernen wir unsere Kraft einzusetzen und zu dosieren. Der Alltag wird dann bald keine große Herausforderung mehr sein.

    Wir planen demnächst einen Arthrose Workshop Powersports Gym. Ich halte euch auf dem Laufenden!

  • Wie läuft das Personal Training ab?

    Personal Training macht Spaß

    Häufig wird mir die Frage gestellt, was den Kunden denn überhaupt in einem Personal Training erwartet. Auch bei mir gibt es eine recht feste Struktur. Aber keine Sorge, die passe ich individuell an.

    Erster Kontakt per Mail oder Telefon

    Du kontaktierst mich einfach über die im Impressum angegebene Emailadresse info@sandmann-powersports.com oder meine Mobilfunknummer. Da kannst Du schon ein paar unverbindliche Fragen stellen. Wenn Du Dich dann für ein Personal Training bei mir entscheidest suchen wir gemeinsam einen Termin.

    https://www.instagram.com/p/BTEsOrWgYKk/?utm_source=ig_web_copy_link

    Vor dem Termin

    Ich schicke Dir dann per Mail die Anfahrtskizze für mein Kraftsportstudio und eine kleine Hausaufgabe. Bis zum Termin kannst Du Dich daran versuchen.

    Kosten / Preise für ein Personal Training

    Das leidige Thema der Kosten. Bitte bedenke bei den Preisen folgendes:

    1. meine Ausbildung und meine Erfahrung sind in Hannover und Umgebung einzigartig. Ich habe nicht nur die höchsten Ausbildungsziele im DOSB (A-Lizenz) und World Rugby (S&C Level 2 & Educator) erreicht, nein, ich bilde mich nahezu täglich (ja, ich bin ein Freak) fort und habe bereits alles trainiert was Rang und Namen hat. Olympia Goldmedaillien Sieger, Weltmeister, Europameister, Nationale Meister etc. in 13 unterschiedlichen Sportarten. Einen besonderen Platz in meiner Arbeit nehmen jedoch die Menschen ein, die mit Sorgen, Schmerzen oder Ängsten zu mir kommen und um Hilfe bitten. Sportler, die ein Plateau erreicht haben und nicht mehr weiterkommen. Menschen gehobenen Alters, die endlich wieder ihren Enkel hochheben möchten, oder ihre Einkäufe alleine tragen wollen. All diesen Menschen helfe ich so gut ich kann.
    2. ich stelle Dir das beste Kraftsportstudio in Hannover. Das liegt an den einfachen Tatsachen, dass wir nur mit freien Gewichten (Lang- und Kurzhanteln) trainieren. Die Mitglieder unterstützen einander und es gibt keine Spiegelposer!

    Der Preis beträgt bei einem Training mit 60-90min € 130,-. Entscheide Du, ob das fair ist.

    Der Termin

    Der Termin startet natürlich mit der Begrüßung und dem Hinweis, dass Du eine Umkleide zur Verfügung hast. Sofern noch andere Kunden im Gym trainieren, erzähle ich Dir kurz wieso es sein kann, dass ein 105 kg schwerer Rugbyspieler mit einer 69jährigen Rehapatientin beim Bankdrücken spottet. Denn das ist in unserem Gym normal. Ein wundervolles Miteinander.

    Das Vorgespräch dient mir und Dir dazu uns näher kennenzulernen. Insbesondere die Verletzungs- und Problemhistorie ist hierbei wichtig für mich um Dir entsprechende Trainingshinweise geben zu können. Aber keine Sorge: ich ziehe es nicht unnötig in die Länge damit die Zeit runtertickt.

    Dann starten wir in den Abschnitt Mobilität. Keine Sorge, ich teste zwar Deine aktuelle Verfassung aber ich bewerte sie nicht. Soll heißen: wir arbeiten an der Lösung sofern Du da noch leichte Verbesserungsmöglichkeiten hast. Zudem gebe ich Dir Tipps und Tricks wie Du da einfach aber effektiv auch daheim weiterarbeiten kannst.

    Ist dieser Abschnitt abgearbeitet gehen wir direkt an die freien Gewichte (Stichwort: Bewegungsqualität). Ja, direkt an die freien Gewichte! Warum? Weil ich es kann! Du lernst innerhalb einer Session mindestens eine, wenn nicht sogar vier komplexe Grundübungen von mir. (z. B. Kreuzheben, Kniebeuge, Kraftdrücken etc.). Und dann packen wir auch etwas Last drauf, denn nur mit Zusatzlast macht es erst richtig Spaß!

    Und dann sind die 90min auch schon rum. Unglaublich oder? Die Zeit ist nur so verflogen. Frag mich ruhig nach Deinem aktuellen Trainingsplan. Ich helfe Dir gern ihn zu optimieren. Du hast keinen Plan? Dann geb ich Dir einen!

    Und dann erledigen wir noch schnell die Zahlungsmodalitäten. Selbstverständlich erhältst Du eine Rechnung, wenn Du eine brauchst. Eine Quittung bekommst Du auf jeden Fall

    Hier findest Du ein paar Rezensionen zum Gym. Vielleicht hilft Dir das weiter. Dann weisst Du auch, warum ich das Powersports Gym für das beste Kraftsportstudio in Hannover halte.

    Sofern Du keine Fragen mehr hast, kannst Du mit neuer Erkenntnis und neuer Motivation an Deine nächsten Trainingseinheiten denken.

    Es wird ein großartiges Ereignis für Dich! Versprochen!

    Dein Coach Mark

    Testimonials: kannst Du auch alle in meinem Google Konto (powersports gym) finden

    Anna:
    „Ich bereue es nicht eine Sekunde bei Mark zu trainieren. Sein Training hat mir meine Lebensqualität zurückgegeben. „

    Isabel:
    Bestes Gym in Hannover!!!

    Christine:
    Das bezieht sich vor allem nicht nur auf beschwerdefreie Sportler, sondern gerade für Menschen mit körperlichen Beschwerden wie Knie-, Rücken-, Schulterschmerzen oder irgendwelchen Sehnen- und Bändergeschichten ist Mark der Richtige!


  • OLYMPIC LIFTS Ausbildung 2019

    Ich möchte euch an dieser Stelle mein neues Konzept vorstellen. Da ich fest davon überzeugt bin, dass die olympischen Hebungen, (neudeutsch: olympic lifts) nicht an einem Wochenende beigebracht werden können, habe ich dieses Konzept entworfen.

    https://www.instagram.com/p/BKeBeeDgrgm/?utm_source=ig_web_copy_link

    Wir starten mit der gewichtheberspezifischen Mobilität und den entsprechenden Übungen dafür. Nach dem ersten Lehrgang bekommt ihr Hausaufgaben und 3 Wochen Zeit um diese zu üben und zu erfüllen. Nach 3 Wochen treffen wir uns wieder und prüfen die Erfolge und gehen den nächsten Schritt zum Reißen. Darauf folgen dann wieder Hausaufgaben und 3 Wochen Zeit um sie zu erfüllen. Und so weiter. Die Termine mit Inhalten findet ihr unten als Tabelle.

    Die Lehrgänge werden jeweils ca. 2 Stunden dauern und insgesamt 6 Einheiten (also an 6 Sonntagen) durchgeführt. Start ist dann immer um 10 Uhr.

    Das kleine Highlight eurer Ausbildung ist dann ein kleine Wettkampf am letzten Tag der Ausbildung. Hier wird eure individuelle Leistungsfähigkeit geprüft und die Technik vollendet.

    Anmeldung könnt ihr euch hier: info@sandmann-powersports.com

    Die Kosten für den Lehrgang:

    Das gesamte Paket kostet Dich € 360,- (inkl. Steuer)

    Es gibt aber einen Frühbucherrabatt € 50,- -> also zahlst Du, wenn Du Dich bis zum 30.04.2019 anmeldest, nur € 310,- inkl. Steuer

    Selbstverständlich stehe ich euch während der Hausaufgabenzeiten für Fragen und Tipps zur Verfügung. Ihr dürft dann auch für die Dauer des gesamten Lehrgangs einmal pro Woche im Gym kostenfrei trainieren.

  • BASIC LIFT 2020- Die Trainerausbildung

    In diesem Jahr wird die Basic Lifts Trainerausbildung zum dritten mal aufgelegt. Und erneut wird es mehr und besser als zuvor.

    In den vergangenen Jahren habe ich die sportwissenschaftlichen und physiologischen Hintergründe vermittelt sowie Beispiele und Erfahrungsberichte aus meiner langjährigen Praxis überliefert.

    In diesem Jahr möchte ich noch einen Schritt weitergehen. Die Physiologischen Grundlagen werden um den Bereich Endokrinologie erweitert und dazu habe ich den Lebensmitteltechnologen und Ernährungsberater David Kräling als Gastdozenten für den Ernährungsbereich gewinnen können. Damit ist das Paket richtig dick geschnürt und für jeden Sportler, Trainer, Physiotherapeuten (und auch alle anderen) mega interessant.

    Ich werde außerdem über meine Arbeit mit Schmerzpatienten und älteren Menschen sprechen und Tipps und Tricks mitgeben, wie ihr ihnen helfen könnt, mehr Lebensqualität zu erhalten. Das ist sogar einfacher als ihr glaubt. Aber lasst euch überraschen!

    In den letzten Jahren hat sich das Powersports Gym und seine Trainingsmethoden als die Schnittstelle zwischen Physiotherapie und Training etabliert. Die Zusammenarbeit mit zahlreichen Ärzten und Physiotherapeuten sowie dem Praxisverband „Die Praxis“ Hannover spricht für die Qualität des Gyms. Der Begriff „Evidenzbasiertes Krafttraining“ ist hier tatsächlich angebracht, denn nichts von dem hier Vermittelten entspringt irgendwelchen wilden Ideen sondern stammt aus der langjährigen Erfahrung aus dem Spitzensport sowie der aktuellen Sportwissenschaft sowie der medizinischen Studien in der Trainingstherapie.

    Es ist mein Anliegen, dass ihr Vertrauen und Zufriedenheit in meine Trainerausbildung habt. Deshalb gebe ich die Geld zurück Garantie! Denn, wenn ihr eine Ausbildung macht, soll sie euch etwas bringen! Deshalb: Ihr seid nicht zufrieden mit dem Lehrgang? Dann gibt es das Geld zurück!

    Was ist noch wichtig? Ihr bekommt natürlich am Ende des Lehrgangs noch ein Zertifikat.

    Ich freue mich auf euere Anmeldung. Wenn ihr noch Fragen habt, dann meldet euch einfach per Mail.

  • Krafttraining WORKSHOP Hannover 2019 (1 Halbjahr)

    Hier findest Du die Termine und Inhalte für Deinen nächsten Workshop Hannover

    24.03.2019 Kniebeugen und Kreuzheben Workshop

    https://www.instagram.com/p/BOZUrKIADh2/?utm_source=ig_web_copy_link

    13.04.2019 Totaler Anfänger Workshop– Langhantel- und Freihantel Training lernen

    15.06. + 16.06.2019 BASIC Lifts Trainerausbildung 2019

    Für alle Workhshops gilt: keine BroScience! Ausschließlich wissenschaftlich fundiertes Wissen. Also 100% Qualität und Sicherheit für Dein Training.

    GELD ZURÜCK GARANTIE

    Kein Risiko für Dich! Der Workshop ist nichts für Dich? Dann bekommst Du Dein Geld sofort zurück!

  • WEIHNACHTSHEBEN 2018

    am 24.12.2018 werden wir wie jedes Jahr ein traditionelles Weihnachtsheben veranstalten. Mit Keksen und Fruchtpunsch wird es sicher ein besonders festliches Training. Eva und ich bereiten schon einmal die Kekse vor (siehe Bild).

    Beginn ist um 10:00 Uhr und wir schließen dann gemeinsam um 13:00 Uhr damit alle noch den Nachmittag mit ihren Familien verbringen können.

    Wir freuen uns auf euch!

    Das Powersports Team

    Eva und Mark

  • Über die Frage nach dem Gewichthebergürtel

    Häufig werde ich gefragt, Zitat:“…ob ich einen Gewichthebergürtel dabeihabe“

    Meine Antwort darauf ist immer: „Nein, wieso? Den brauchst Du nicht!“ Das Problem mit dem Gürtel zu klären bedarf immer einiger Minuten. Der Irrglaube, der Gürtel würde den Rücken unterstützen bzw. sogar einen Teil der Belastung von ihm abnehmen, grassiert seit Jahren in den Fitnessstudios und wird durch unwissende Trainer weiter verbreitet. Der Ursprung des Gürtels liegt aber nicht in der Unterstützung des Rückens allein. Die Konstruktion der heutzutage produzierten Gürtel gibt das ohnehin nicht mehr her. Einzig die echten und damit Gürtel der Powerlifter sind hierfür geeignet (obwohl ich dabei bleibe: im Training braucht man keinen Gürtel!). Einzig bei absolut maximalen Lasten ist dieser sinnvoll. Bei Krafttests nach einem Maximalkraftzyklus beispielsweise um ein neues 1RM zu ermitteln.

    Zu den Fakten: Der Gewichthebergürtel, wie wir ihn kennen, ist ein hübsches Accessoire für den modebewussten Fitnessstudiogänger. Doch auch nicht mehr als genau das! Wer glaubt, das Polster auf der Rückseite hätte irgendeinen positiven Effekt auf die Haltung des Körpers beim Beugen oder Heben, der hat sich geschnitten. Was soll das Polster denn machen? Die Bandscheiben daran hindern andere Studiomitglieder zu verletzten, wenn sie explodieren? Vermutlich!

    Der eigentliche Nutzen des Gürtels liegt nämlich in der Unterstützung des Bauchrauminnendrucks. Und somit ist nicht die Polsterung des Rückens, sondern eine entsprechende Fläche auf der Bauchseite notwendig, um den Druck zu erhöhen. Wenn wir uns jedoch die in diversen Kaufhausketten angebotenen Gürtel anschauen wird uns eines auffallen: Die Fläche gibt es nicht mehr.

    Wer sich jedoch einen Powerlifting Gürtel anschaut, der wird feststellen: hier fehlt das Polster. Der Gürtel ist breiter und häufig auch sehr massiv, um nicht zu sagen: unbequem.

    Aber genau das hilft dann letztendlich bei den schweren Lifts. Und auch ich, der grundsätzlich im Training keinen Gürtel verwendet, bin bei Maximalkraftversuchen stets gewillt, einen qualitativ guten Gürtel zu nutzen.

    Eine Studie in Amerika (Journal Strength & Conditioning Research) untersuchte die Wirkung des Gürtels bei Gewichtheberübungen. Die Probanden waren sogar Sportler mit Gewichtheber Erfahrung. Sie machten Kniebeugen mit 60% ihrer 1RM. Drei Kniebeugen ohne Gürtel, drei mit. Mit elektromyographischen Sensoren wurde die Muskelaktivität analysiert. Die Rückenmuskulatur war stärker aktiv, wenn die Sportler einen Gürtel trugen. Damit ist die Theorie, dass die Gürtel einen Teil der Belastung beseitigen, widerlegt da im Gegenteil eher mehr Kraft und Belastung in der Stützmuskulatur aufgebracht werden muss als ohne Gürtel.

    Mein Tipp: Keinen Gürtel tragen beim Training! Wer starke Rumpfmuskeln hat, sollte sich auch auf diese verlassen. Der Gürtel kann als „psychologische Waffe“ im Wettkampf getragen werden. Und natürlich auch im Alltag, wenn man einen Körper wie Mr. T oder Dwayne „The Rock“ Johnson hat. Denn dann ist es egal was man am Körper trägt.

  • Das kostenlose Wundermittel zur Gesundheit im Alter!

    Arzt zum Patienten: „Tja, ich habe die Ergebnisse Ihrer Untersuchung. Wir wissen jetzt was Ihnen fehlt.“

    Patient: „Herr Doktor – Koste es was es wolle! Ich möchte das wirksamste Medikament auf dem Markt!“

    Arzt: „Nun, in ihrem Fall hilft da die Umstellung der Ernährung und 2x die Woche Krafttraining!“

    Patient: „Herr Doktor – Koste es was es wolle! Ich möchte das zweitwirksamste Medikament auf dem Markt!“

    ⇒ Workshop zum Thema: 05. & 6. Mai 2018 mit Raphael und Mark ⇐

    So lustig dieser Dialog auch ist, aber wir alle können hier bestimmt uns selbst oder einen geliebten Menschen wiedererkennen, der sich radikal gegen die einfachste und wirksamste Methode auf diesem Planeten sträubt.

    Das Heilmittel heißt: Krafttraining.

    Erzählt man Menschen mit Gebrechen oder Schmerzen von Krafttraining als wirksame Methode zur Heilung[1] ihrer Leiden, erlebe ich oft das „Durchzugsphänomen“. Der Gegenüber schaut nur und lässt die Worte von einem Ohr zum anderen durchziehen. Ohne sie auch nur ansatzweise verstehen zu wollen.

    In der heutigen Zeit wird viel zu wenig Wert auf die Entwicklung von körperlicher Kraft gelegt. Viele Menschen sind der Meinung: „Starke Menschen sind dumm“ oder „Kraft ist überflüssig“. Besonders die Fraktion der „ich mach‘ schon genug Kraft am Tag“ ist sehr aktiv in der Abwehr gegen ein zusätzliches und notwendiges Krafttraining.

    Der Satz „Ich brauche kein Krafttraining!“ ist wohl der häufigste, welchen ich mir in meiner Tätigkeit als Gesundheitstrainer anhören musste. Erstaunlicherweise sind es dann genau diese Menschen, die mit alltäglichen Aufgaben vollkommen überfordert sind. Treppensteigen, Einkäufe tragen, Möbel verrücken. Sie vermeiden Belastung wo sie nur können. Alles ist zu viel. Selbst das tägliche „Topf aus dem oberen Schrank holen“ wird zur „Kraftanstrengung“.
    Aber wieso ist das so? Wieso, wenn doch all diese Menschen behaupten, sie würden tagsüber „schon genug tun“. Sie behaupten mit fester Überzeugung: „Ich muss kein zusätzliches Krafttraining absolvieren!“

    Doch wie sieht dann der Alltag dieser Menschen aus? (Kurzer Tipp: es ist überall zu beobachten)

    Es wird nach jeder Möglichkeit gesucht, Anstrengungen zu vermeiden. Denn nach jahrelangem „genug tun[2]“ sind die entsprechenden Muskeln vollkommen verkümmert und mit jeder Aufgabe überfordert. Jeder beliebige Grund für Vermeidung und Schonung wird sofort genutzt. Aber es herrscht große Verwunderung, wenn man nach und nach immer weniger fähig ist, sich zu bewegen. Auch, dass jede noch so alltägliche Bewegung langsam aber sicher eine körperliche Herausforderung darstellt, ist kein Grund umzudenken. Es wird einfach mehr gejammert und noch mehr geschont[3] (denn man überlastet sich ja sonst). Diesen Aspekt entschuldigt man dann mit dem Alter. Anstatt also dagegen anzugehen, wird weiter jede Belastung reduziert. Der Teufelskreis beginnt (Abbildung 1 Der Teufelskreis).

    Erste Anzeichen rechtzeitig erkennen

    Wir alle haben diese Art von Menschen im Umfeld. Vor allem Freunde und Familie. Wer die Anzeichen erkennt ist vielleicht wie ich geneigt einzugreifen. Leider muss ich aus eigener Erfahrung sagen, dass hier die Erfolgsquote doch äußerst gering bleibt.

    Hierfür habe ich ein besonders erschreckendes Beispiel: ein Mann und seine Söhne standen um dessen neuen Computer herum und hörten seinen begeisterten Aussagen zu, wie toll dieser neue Rechner nun sei. Einer der Söhne bemerkte auf dem Bildschirm ein unbekanntes Symbol und fragte danach. Der Mann sagte: „Das ist ein Programm, welches automatisch erkennt, ob der DVD Player noch offen ist und schließt ihn dann automatisch. Dann brauch ich meinen Arm nicht immer so hoch heben.“

    Der Ausspruch: „…wenn ich das habe, dann muss ich ja nicht mehr…“ fiel besonders oft im Leben dieses Mannes. Er hat sich im wahrsten Sinne des Wortes „kaputtgeschont“. Heute ist die traurige Realität: Höher als auf Brusthöhe kann der Mann keinen seiner Arme mehr heben. Auch die schon vor Jahren begonnene Intervention der Söhne, der Mann solle sich bewegen, führte lediglich dazu, dass er noch mehr Tabletten nahm, nach noch mehr „Wundermitteln“ suchte und sich noch mehr schonte.

    Die Folgen der permanenten Schonung sind für uns Menschen so banal wie erschütternd: Der Mensch stürzt auf barrierefreien Flächen. Und selbst auf den Boden setzten und wieder aufstehen ist im gehobenen Alter eine unwahrscheinliche Anstrengung und häufig nicht mehr möglich. Die dafür benötigte Muskulatur wurde jahrelang (!) nicht genutzt. Wie also sollte sie auch auf Anhieb (z. B. bei einem Sturz) funktionieren?

    Nach 30 Jahren Inaktivität wird dann die Ausrede genutzt: „Ich bin ja auch alt“.

    Aber ist Alter ein Grund für die Zurückbildung von körperlicher Fähigkeit?

    Ist Alter ein Grund dafür, dass man keine Kraft mehr trainieren kann?

    Lassen Sie uns das etwas näher betrachten!

    Kraft ist immer trainierbar. Ja, selbst im hohen Alter[4]. Das heißt nicht, dass man mit 80 Jahren dieselben Werte erreichen muss wie ein 25jähriger. Aber es bedeutet, dass man mit einem guten Krafttraining den Alltag leichter bewältigen kann und sich keine Grenzen mehr setzen muss, weil man irgendetwas vielleicht körperlich nicht mehr schafft. Viele Menschen scheuen den Start genau deswegen. Sie haben eine Erwartungshaltung. Diese gibt ihnen die Werte eines 25jährigen als Ziel vor. Aber das ist weder Sinn noch Zweck! Und es ist nicht sinnvoll so zu denken. Ich selbst definiere Kraft primär als folgendes: Der Mensch ist stark genug, wenn er im Alltag keine Hindernisse oder Einschränkungen mehr hat. Wenn Dir im Alltag nichts mehr schwer fällt, bist du stark genug! Erst dann, hast Du wirklich „genug getan“!

    Krafttraining Senior

    Die Fraktion der „ich mach schon tagsüber genug“ ist in der westlichen Welt besonders breit vertreten. Die häufigsten Aussagen (Ausreden), die ich höre, wenn mir Menschen über ihre Leiden berichten sind:

    ICH…

    • …bin jeden Tag im Garten
    • …gehe jeden Tag mindestens eine Stunde spazieren
    • …arbeite genug im Haushalt
    • …du hast ja keine Ahnung, was ich alles mache
    • …ich habe keine Zeit für Training

    Meine Frage bleibt dann weiterhin bestehen: Wieso leiden diese „ach-so-aktiven-Menschen“ trotzdem an den Zivilisationskrankheiten (z. B. Rückenschmerzen), die durch mangelnde Bewegung hervorgerufen werden?

    Die Antwort ist einfach: Die von den Menschen selbst bestimmte „Belastung“, die dann als Ausrede genutzt wird, reicht nicht aus. Aus der Trainingslehre wissen wir, dass ein Trainingsreiz (also ein Reiz, der eine positive Anpassung zur Folge haben soll) „überschwellig“ sein muss.

    Wer jedoch jeden Tag dieselbe Tätigkeit ausübt und sich niemals gezielt „überlastet“, wird keine Anpassung mehr erfahren. Der Körper baut dann allmählich ab. Weil er keinen Nutzen in dem sieht, was nicht genutzt wird.

    Wenn also jeden Tag im Garten ein paar Pflanzen gegossen werden und vielleicht die Auflagen gewechselt werden, so wird das niemals als Belastung ausreichen. Der Körper verkümmert. Die Folge ist dann, dass die Gießkanne irgendwann nicht mehr vollständig gefüllt wird, da sie ja so schwer ist. So geht es dann immer weiter bergab.

    Man fordert seinen Körper nicht. Und das unterfordert ihn. Er baut ab, weil er keinen Sinn darin sieht, Muskelmasse und Fähigkeit weiterhin mit wertvoller Energie zu versorgen. Denn unsere Körper sind Energiesparer. Sobald etwas nicht verwendet wird, wird es wegrationalisiert. Deshalb verlieren passive Menschen an Muskelmasse und Kraft, wenn sie diese nicht nutzen. Fähigkeiten müssen trainiert werden. Muskeln also auch!

    Noch einmal: es geht im Alter nicht darum sich mit den jüngeren zu messen oder gar sich an ihren werten zu orientieren. es geht einzig und allein um die Zielstellung den Alltag und das Leben insgesamt leichter zu gestalten und die Gesundheit zu unterstützen (bzw. sogar zu verbessern!)

    Seniorin im Krafttraining mit der Langhantel

    Wer seine Kraft trainiert, der tut noch viel mehr für sich als er bisher ahnt. Was sonst bringt so unfassbar viele positive Effekte mit so einfachem Aufwand?

    Folgende sind besonders wertvoll:

    • Erleichterung des Alltags
    • Verbesserung sportlicher Leistungen
    • Stärkung des Immunsystems
    • Verhinderung / Linderung „körperlicher Gebrechen“ und „Zivilisationskrankheiten“ wie z. B. Rückenschmerzen
    • Osteoporose Prophylaxe
    • Arthrose Prophylaxe
    • Bluthochdruck vermeiden
    • Diabetes entgegenwirken
    • Besseres und gesünderes Aussehen
    • Vitalität
    • Verbessern des Selbstbewusstseins
    • Krebsprophylaxe
    • Linderung von Depressionen

    Wer mit Lasten arbeitet, also Widerstandstraining ausführt, wird sich sehr bald von vielen seiner alltäglichen Leiden verabschieden können. Entscheidend hierbei ist die fachliche Anleitung. Edukation, also die Schulung und Ausbildung der Sporttreibenden, die Erstellung von Trainingsplänen und Übungsanleitung stehen im Vordergrund.

    Erleichterung des Alltags: Mit freien Gewichten kann eine deutliche Optimierung von Bewegungsabläufen und Kraftwerten erreicht werden. Im Alltag kann das jederzeit von Nutzen sein. Das Tragen eines Kasten Wassers, das Umstellen von Möbeln und vieles mehr wird zu einem nebensächlichen Geschehen.

    Verbesserung sportlicher Leistungen: Ein Sport ohne Krafteinsatz ist nicht vorstellbar. Für jede Bewegung, die wir ausführen, benötigen wir Kraft. Je stärker wir sind, desto besser. Sprünge werden höher und Sprints werden schneller. Denn wie, wenn nicht mit Kraft, bewegen wir uns fort?

    Stärkung des Immunsystems: Training härtet ab. Der Angriff auf das Immunsystem im Training bedeutet jedoch auch gleichzeitig eine Verbesserung des Immunsystems. Beim Krafttraining werden Stoffe wie Glutamin produziert, die das Immunsystem stärken. Außerdem wird die Produktion einer Vielzahl von Hormonen angeregt (beispielsweise Testosteron).

    Verhinderung „körperlicher Gebrechen“ und „Zivilisationskrankheiten“: Das Training kann den Alltag zu einem schmerzfreien Erlebnis wandeln. Rückenschmerzen, Schulterschmerzen und viele andere Erscheinungsformen der heutigen Zivilisationskrankheiten, werden effektiv bekämpft und teilweise vollständig reduziert. Nur das „Nicht-tun“ bringt uns diese Schmerzen. Das Training verhindert diese.

    Osteoporose Prophylaxe: Belastung stärkt den Knochen. Wer sich schont wird zwangsläufig all die Leiden erleben, welche mit Untätigkeit verbunden sind. Unser Körper lebt von Be- und Entlastung. Deshalb sollte aus prophylaktischer Sicht ein entsprechendes Krafttraining mindestens 2x pro Woche ausgeführt werden.

    Arthrose entgegenwirken: Mittels Krafttraining wird eine signifikante Schmerzreduktion erwirkt. Tatsächlich erhöht Krafttraining die Lebensqualität von Arthrose Patienten.

    Bluthochdruck: Ein häufiger Grund für Bluthochdruck (einer von vielen[5]) ist Stress. Intensives Krafttraining wirkt Stress entgegen.

    Diabetes entgegenwirken: Mit der durch Krafttraining erhöhten Muskelmasse[6] verbessert sich die Insulinsensitivität und das Diabetes-2-Risiko wird signifikant reduziert.

    Besseres und gesünderes Aussehen: Den offensichtlich positiven Eigenschaften wie der erhöhten Muskelmasse (also auch Muskelqualität) und Reduktion von Körperfett kommt häufig noch der Faktor Ernährung und Lebensweise hinzu. Denn ein sich selbst bewusster und aktiver „Kraftsportler“ ernährt sich gesund und sorgt für eine optimale Regeneration.

    Vitalität: Wer stark ist, der ist auch aktiv. Wer aktiv ist, der hat Tatendrang. Körperlich und geistig mit der Umgebung mitzuhalten. Z. B. als Großelternteil mit den Enkeln aktiv zu spielen. Der coole Opa zu sein, der jeden Spaß mitmachen kann, wenn er will. Man spürt Krafttraining im Alltag.

    Verbesserung des Selbstbewusstseins: Es ist unbestritten, dass starke Menschen auch selbstbewusst sind. Eine gesunde und ausgeglichene Lebensweise, die zudem auch viele Komplimente von Mitmenschen bewirkt, zeigt positive Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl.

    Krebsprophylaxe: Krafttraining lindert krebsbedingte Erschöpfung. Die wohl überraschendste Entdeckung der letzten Zeit ist folgende: Im Körper trainierender Patienten wurden deutlich aktivere Abwehrzellen gegen Tumore festgestellt. Die Abwehrkräfte gegen Krebs sind dann im wahrsten Sinne des Wortes stärker.

    Linderung von Depressionen: Aktivität heilt auch psychische Leiden. Sport ist wichtig für unseren Gemütszustand. Wer das einmal probiert hat, wird feststellen: Nach der Anstrengung geht es einem unglaublich gut, egal wie es davor war. Muskeln haben eine „reinigende“ Wirkung. Denn Kraft reduziert Stress und die damit verbundenen depressiven Symptome.

    Krafttraining ist das wirksamste „Schmerzmedikament“: Wirksamer sogar als Opiate (Morphin, Codein, Oxycodon etc.), wirksamer als Paracetamol oder die Anwendung von NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika)

    Und sicher noch mehr[7]…: Dies sind die gängigsten Leiden, aber es gibt sicher noch mehr worauf ein gezieltes Krafttraining positive Effekte zeigen wird. Deshalb kann nur empfohlen werden, stets gegen Widerstände zu arbeiten um glücklicher und gesünder zu werden. Für Alltag und Sport. Und für ein gesundes und aktives Leben auch im hohen Alter.

    Natürlich hat weiterhin der Spruch: „Sportler leben nicht länger, sie sterben nur gesünder“ seine Berechtigung.

    Ist es nicht erstrebenswert bis ins hohe Alter voller Tatendrang und der Fähigkeit zu sein, sich zu bewegen?

    Im biopsychosozialen Modell wird, vereinfacht gesagt, die Theorie von der „Körper-Seele-Einheit“ (body mind unity) gelehrt. Addiert man dazu das Modell des „Aktivitäten des täglichen Lebens“, führt dies unweigerlich zu einem Punkt, an dem man seine eigene Situation überdenken sollte. Tut man wirklich genug, um auch weiterhin ohne Einschränkungen leben zu können? Wie kann ich gewährleisten, dass ich möglichst lange ohne Probleme lebe? Die Antwort auf diese Fragen ist einfach. Krafttraining gewährleistet das in einem besonders hohen Maß.

    MACHEN SIE DEN SELBSTTEST!

    Wie finden Sie selbst heraus, ob sie „genug tun“? Denken Sie einmal an Ihren Alltag. Gibt es dort Dinge, die Ihnen schwer fallen? Unternehmungen oder Aufgaben, welche Sie nicht allein lösen können? (Gardinen aufhängen, Kochtopf aus dem Schrank holen, Gurkengläser öffnen etc.). Oder die Sie komplett meiden, weil Sie ihnen unangenehm oder zu anstrengend sind? (Kiste mit Weihnachtsschmuck vom Dachboden holen, Fahrrad in den Keller tragen etc.). Sofern es im normalen Alltag etwas gibt, was Sie nicht schaffen, wobei Sie Hilfe brauchen oder Unternehmungen und Aufgaben, die Sie  vermeiden (aus welchem Grund auch immer), machen Sie faktisch nicht genug. So einfach ist das!

    Ich gebe ihnen hier noch ein paar Beispiele:

    • Wasserkisten tragen
    • Reifenwechsel am KFZ
    • Möbel verrücken/tragen
    • Treppen anstelle des Aufzugs nutzen
    • Das Enkelkind auf den Arm nehmen
    • …Ihnen fallen bestimmt noch mehr Beispiele ein

    Viele ältere Menschen behaupten, sie könnten diese einfachen Sachen nicht mehr, weil sie alt wären. Erstaunlicherweise habe ich in meinem Leben viele ältere Herrschaften kennengelernt, die sich dem Sport verschrieben haben, und mit den alltäglichen Dingen eben überhaupt keine Probleme hatten.

    Das Bundesministerium für Gesundheit hat in seinem Ratgeber sehr einfache und deutliche Empfehlungen für die allgemeine Aktivität gegeben.

    Für „ältere Erwachsene“ (ab 65 Jahren) wird empfohlen:

    • Wöchentlich mindestens 150 Minuten aerobe körperliche Aktivität mit moderater Intensität

    Oder

    • Wöchentlich mindestens 75 Minuten aerobe körperliche Aktivität mit höherer Intensität

    Oder

    • Wöchentlich aerobe Aktivität in entsprechenden Kombinationen beider oben genannter Intensitäten

    UND

    • Dabei die Gesamtaktivität in mindestens 10-minütigen einzelnen Einheiten verteilt über Tag und Woche sammeln (z.B. mind. 3×10 Minuten/Tag bzw. 5×30 Minuten/Woche)

    Zudem sollten „ältere Erwachsene“ mit Mobilitätseinschränkungen an mindestens 3 Tagen in der Woche Gleichgewichtsübungen zur Sturzprävention durchführen

    Außerdem sollten „ältere Erwachsene“ an mindestens 2 Tagen pro Woche eine muskelkräftigende Aktivität (z. B. gezieltes Krafttraining) durchführen

    „Ältere Erwachsene“, die aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen nicht entsprechend den Empfehlungen körperlich aktiv sein können, sollten sich so viel bewegen, wie es ihre aktuelle gesundheitliche Situation zulässt.

    Leider wird der letzte Absatz für 90% der Menschen, die ihn lesen, so ausgelegt: „Ich kann mich nicht bewegen, also lass ich es.“

    Was er eigentlich bedeuten soll: „Du kannst viel mehr, als du derzeit tust. Also beweg dich!“

    ⇒ Workshop zum Thema: 05. & 6. Mai 2018 mit Raphael und Mark ⇐

    „Und doch geht denen, die ihren Körper gut ausgebildet haben, alles viel besser von Statten, als denen, welche ihn vernachlässigt haben“

    – Sokrates

    (aus Erinnerungen an Sokrates von Xenophon)

    [1] In verschiedenen Metaanalysen wurden Schmerztherapien verglichen. Trainingstherapie stand im Ergebnis um ein vielfaches höher als NSAR, Opiate, Paracetamol etc. Es liegt also nahe, dass wir mit Training deutlich besser beraten wären als mit medikamentösen Therapien. Die Bequemlichkeit und fehlende Edukation bringt die Menschen dazu, gesundheitsschädliche Medikamentenbehandlung (z. B. Nebenwirkungen) zu bevorzugen, da sie zwar Geld aber kein Handeln erfordert.
    [2] Achtung: Die Definition für das gesellschaftlich weit verbreitete „genug tun“ ist mir trotz jahrelanger Praxis und theoretischer Nachforschung bis heute nicht klar, aber die Menschen, die behaupten „genug zu tun“, kennen die Normative dazu scheinbar sehr genau. Hingegen sind die Anforderungen und Bedingungen von „intensivem Training und Krafttraining“ durchaus sehr leicht zu bestimmen.
    [3] Wenn ein Mensch täglich 8 Std. in seinem Sessel sitzt, sich ausschließlich zur Notdurft und zum Essen kurzfristig bewegt, möchte ich gern wissen, warum man noch von einer notwendigen Schonung spricht. Schonen von welcher Belastung?
    [4] Hierzu finden Sie die Studien im Anhang ganz am Ende des Textes
    [5] Familiäre Veranlagung für Hypertonie, kardiovaskuläre Erkrankungen, Übergewicht, Alkohol, Rauchen, Bewegungsmangel
    [6] durch Krafttraining wird man nicht zum Profibodybuilder. Die Erhöhung der Muskelmasse wird nie drastisch sein
    [7] Parkinson: bereits in einer 8-wöchigen Studie fanden sich positive Effekte im Hinblick auf dynamische Balance und den Erschöpfungsgrad mit Parkinson. Effects of a resistance training program on balance and fatigue perception in patients with Parkinson's disease: A randomized controlled trial. 
    Hier nachzulesen

    Studien und Nachweise

    Wer sich für das Thema „Krafttraining im Alter“ begeistert und tiefer in die Thematik einsteigen möchte, der kann sich auch mit den Studien zu dem Thema befassen.

    Hierfür kann ich nur empfehlen, die folgenden Autoren zu recherchieren und deren Studien zu lesen.

    Frontera (Erhalt und Aufbau der Kraftfähigkeit) Strength conditioning in older men: skeletal muscle hypertrophy and improved function

    Fiatarone- Singh (hier besonders der Bereich Hypertrophie, selbst bei Erwachsenen über achtzig Jahren)

    Nice to read:

    Krafttraining im Alter

    Langzeitstudie zu Sport im Alltag… was nicht genutzt wird verkümmert

    Muskeln sind immer in der Pubertät

    The effect of resistance training on markers of immune function and inflammation in previously sedentary women recovering from breast cancer: a randomized controlled trial.

    Resistance training improves fatigue and quality of life in previously sedentary breast cancer survivors: a randomised controlled trial.

    A randomised controlled study of the long-term effects of exercise training on mortality in elderly people: study protocol for the Generation 100 study.

    The Study of Mental and Resistance Training (SMART) study—resistance training and/or cognitive training in mild cognitive impairment: a randomized, double-blind, double-sham controlled trial.

    Effects of a resistance training program on balance and fatigue perception in patients with Parkinson’s disease: A randomized controlled trial

    Resistance versus Balance Training to Improve Postural Control in Parkinson’s Disease: A Randomized Rater Blinded Controlled Study.

    Effectiveness of resistance training on muscle strength and physical function in people with Parkinson’s disease: a systematic review and meta-analysis

    Resistance Exercise for Muscular Strength in Older Adults: A Meta-Analysis

  • Personal Trainer finden

    Personal Trainer finden

    Personal Training macht Spaß
    Personal Training macht Spaß… aber richtig gemacht bringt es auch viel

    Den Personal Trainer zu finden, der Dir wirklich weiterhilft ist wirklich nicht einfach.

    Es ist stets die Überlegung, ob das Geld, welches man für die Termine investiert auch wirklich gut angelegt ist. Du willst eine Enttäuschung vermeiden. Und ja, wenn man eine grundlegende Idee davon hat, was man vom Trainer erwartet und sich dann die in den Medien präsenten „Personal Trainer“ sieht, wird man an einer guten Geldanlage zweifeln.

    Wer richtiges Krafttraining kennenlernen möchte, sollte auch zu einem Krafttrainer gehen. Wer für einen Marathon trainieren will, der sollte sich natürlich auch an einen Lauftrainer wenden usw.

    Wie Du herausfindest, ob ein Trainer auch wirklich für Dich geeignet ist, erfährst Du hier:

    Schritt 1

    Kläre zunächst folgende Fragen für Dich:

    a. Was ist Dein Ziel? (Genau definieren: z. B.: Muskelaufbau, Gesundheit, Schnelligkeit, Ausdauer etc.)

    b. Welche Ausbildung erwartest Du von Deinem Trainer? (Diplom Trainer, Lizenztrainer Fitness…)

    Lizenzen werden am Laufenden Band vergeben. Wer sich damit auskennt weiss, dass einige „Ausbildungen“ an einem Wochenende geschehen. Einige dauern länger, aber haben andere Schwerpunkte. Andere wiederum fantastisch klingende Ausbildungen sind inhaltlich jedoch mehr auf den betriebswirtschaftlichen und weniger auf Trainingslehre ausgerichtet. Was dabei für den Kunden rauskommt kann man sich denken.

    Zudem solltest Du für Dich bewerten, ob der Trainer auch spezialisiert ist. Wenn Du einen soliden Eichentisch von höchster Qualität nach Deinen Vorstellung wünschst, gehst Du ja auch nicht zum Baumarkt. Dort bekommst Du sicher eine Beratung, jedoch sind wir uns alle einig, dass ein Tischler in diesem Fall die besser Wahl wäre, oder?

    Denke immer daran, dass eine hochwertig klingende Ausbildung (dazu gehört auch das Studium) nicht immer gleich ein hochwertiges Training garantieren. In meiner Laufbahn waren die besten Coaches die, die ihren Job eben nicht an Hochschulen studiert haben, sondern mit Leidenschaft und Intelligenz ihren Sport in der Praxis studiert und betrieben haben. Ohne dafür ein Diplom zu erhalten.

    Achte auch darauf, welche Zertifikate er auf seiner Internetseite anpreist. Ich habe bereits die wildesten Kombinationen gesehen. Ein Fitnesstrainer, der eine große Anzahl von unterschiedlichen Ausbildungen angibt, trägt sicher ein kleines Wissen in sich. Jedoch keine Spezialisierung.

    Es geht vielen Trainern nur darum, möglichst viele Kunden „abzugreifen“. Aber wer möchte denn einen Trainer, der alles nur ein bisschen kennt. Dann doch lieber einen, der seinen Bereich 100% kennt. Oder?

    Mein Lieblingsbeispiel: Du willst ein Auto kaufen. Deine Erwartung: es soll ein Sportwagen sein. Schnell und richtig toll aussehen.

    Wer käme denn dann auf die Idee, sich einen mit schicken Aufklebern aufgemotzten Kombi zuzulegen anstatt eines Ferrari? Denn der Ferrari ist nunmal ein Sportwagen. Der Kombi nicht.

    Meine Philosophie ist, dass meine Kunden mit dem Gefühl aus dem Training gehen, zu wissen, dass sie in den 60min mehr positive Erkenntnisse gewonnen haben, und das Training wertvoller war, als all die Stunden bei anderen sogenannten „Personal Trainern“.

    Diese Aussagen habe ich nun bereits dutzendfach gehört und freue mich jedes mal darüber.

    Schritt 2

    Garantiert der Trainer den Erfolg und kann er das auch irgendwie belegen

    (Titel von Klienten, evtl. Erfahrung im Profisport, Erfahrungsberichte etc.)

    Personal Training im Leistungssport - hier: Judo
    Personal Training im Leistungssport – hier: Judo

    Trete in Kontakt und stelle dem Trainer die oben genannte Fragen und analysiere, ob die Antworten mit Deinen Vorstellungen übereinstimmen:

    Erst dann solltest Du Dir überlegen, was Dir diese Dienstleistung wert ist.

    Gelegentlich habe ich Kundenanfragen, die von mir zwar eine hochwertige Ausbildung erwarten (Studium, praktische Erfahrung im Leistungssport, viele positive Kundenrezensionen etc.), jedoch am Ende dann behaupten, dass der Preis für das Training viel zu hoch sei.

    Folgende Hintergründe sollte man sich als Kunde ebenfalls vor Augen führen:

    Hat der Coach bereits Jahre Erfahrung angesammelt, ist das „goldwert“. Erfahrung kann man in keinem Studium lernen. Das Studium ist Theorie. Erfahrung ist Praxis.

    Zudem sind einige Trainer, so wie ich, nicht über ein Wochenendseminar zum Trainer geworden. Der Weg begann bei mir vor nunmehr 20 Jahren.

    Auf unzählige Stunden in Trainingsräumen und über Bücher bzw. PC gebeugt folgten dann auch die fachlich anerkannten Ausbildungsgänge des DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund), des BVDG  (Bundesverband Deutscher Gewichtheber) sowie des WR (World Rugby). Mein Weg zum Profitrainer war also länger als alle Studiengänge, die im Sportbereich angeboten werden.

    Hinzu kommt eine unfassbare Zahl von Stunden in denen ich selbst trainiert und ausprobiert habe.

    Aber Vorsicht: ein Trainer, der selbst viele Titel in seinem Sport errungen hat, ist nicht zwangsweise auch ein guter Trainer! Und umgekehrt: Wer keinen Titel errungen hat, ist nicht zwangsweise ein schlechter Trainer. Ich habe viele Spitzentrainer kennengelernt, welche nie in der Nationalmannschaft oder Bundesliga gespielt haben. Doch all diese Leute hatten mit Leidenschaft sehr viel Hintergrundwissen und Erfahrung angehäuft.

    Leidenschaft ist das, was mein Training ausmacht. Authentizität sollte definitiv gegeben sein. Ein Trainer, der seinen Beruf lebt!

    Jahrelang dachte ich: wenn ich Trainer werden will, muss ich studieren.

    Aber ist ein Studium wirklich das, was einen Personal Trainer ausmacht?

    Ein erfolgreicher und Trainer mit dem ich einst zusammenarbeiten durfte sagte mir folgende Worte: (frei nach Rainer Maria Rilke)

    Mark, wenn Du Trainer werden willst, Du morgens aufwachst und an nichts anderes denken kannst als an Training. Dann bist Du doch bereits Trainer.

    In diesem Sinne

    Euer Coach

    Mark

  • Wichtigkeit von Krafttraining verstehen…

    Wichtigkeit von Krafttraining verstehen…

    In den letzten Monaten habe ich in den sozialen Netzwerken viele Beiträge und Bilder über die Wichtigkeit von Krafttraining im Gesundheitswesen gesammelt.

    Die positive Bestätigung nimmt rapide zu. Viele Mythen und lustige Behandlungsmethoden, die nachweislich ohne Effekt bleiben, stehen nun im soliden Gegensatz zu den realtiv leicht nachweisbaren Resultaten eines Krafttrainings.

    Auch im Bereich der Physio- und Psychotherapie wird es neuerdings eingesetzt und zeigt tatsächlich Resultate, die bislang mit den herkömmlichen Medikamenten erreicht wurden. Das Krafttraining jedoch hat keine negativen Nebenwirkungen (mit Ausnahme von Muskelkater).

    Einsatz in der Psychotherapie

    Ein Beispiel: Ich habe zweimal wöchentlich eine Patientin mit Depressionen. Als sie zu mir kam war sie schüchtern und natürlich noch nicht ganz sicher, was sie im Gym erwartet.

    Sie berichtete mir von den alltäglichen Problemen, die Depressionen mit sich bringen. Zudem leidet sie unter massiven Ängsten vor großen Menschenmassen. Selbst 7 Sportler im Gym sind schon zu viel.

    Wir trainierten 4 Monate jeweils 1-2x pro Woche. Es gab Unterbrechungen aber grundsätzlich folgte sie dem Trainingsrhythmus.

    Irgendwann bemerkte sie nebenbei, dass sie eigentlich schon wieder einen leichten Schub (Depression) habe, jedoch diesmal sich nicht im Bett oder in der Wohnung verkriechen wollte. Sie hatte Lust auf das Training und ganz besonders auf das Glücksgefühl, wenn sie es voll „durchgezogen“ hat.

    Das Krafttraining war ihr Rettungsseil.

    Einsatz in der Physiotherapie

    Ich arbeite derzeit mit gleich 3 „schweren“ Fällen an dem Aufbau ihrer Lebensqualität. Meine Philosophie ist: „je stärker du bist, desto leichter fällt dir dein Alltag!“

    In der Tat gibt es für mich selbst im Alltag kaum eine körperliche Herausforderung. Und mit diesem Grundsatz möchte ich auch den Menschen helfen, die durch Fehlhaltung (ob durch Arbeit oder Sport) in einen Kreislauf aus Schmerz und Resignation gefangen wurden.

    Beispiel 1: IT- Techniker, mit bereits 5 Bandscheibenvorfällen von denen 2 operativ behandelt wurden. Ein großartiger Typ, der natürlich mit massiven Einschränkungen in seinem Alltag zu kämpfen hat. Um mich generell abzusichern, schickte ich ihn zusätzlich noch zu dem Physiotherapeuten meines Vertrauens. Dieser bestätigte mich darin, dass wir zunächst mit Technik erlernen optimal beraten sind.

    Technik erlernen heisst: Du erlernst Deinen Körper optimal zu nutzen. Beispiel die Hüftkippung. Diese ist wichtig um beim nach vorne beugen ein leichtes Hohlkreuz hinzubekommen. Dieses Hohlkreuz entlastet und stabilisiert den unteren Rücken und sichert so eine gesunde Grundlage für die Hebung/Beugung.

    Einsatz im Sport

    Viele Sportarten meiden Krafttraining noch immer. Die irrwitzigen Ausreden dafür sind mein Alltag. Ich kenne sie alle. Und ich habe jede Ausrede schon einmal gehört. Um es kurz vorweg zu nehmen: Es gibt keinen Grund, nicht sportwissenschaftlich, noch aus irgendwelchen ernstzunehmenden Erfahrungsberichten, welcher die Vermeidung von Krafttraining (egal für welchen Sport) rechtfertigen könnte. Jeder Sport profitiert direkt oder indirekt vom soliden Krafttraining (speziell vom Training mit freien Gewichten; Langhanteln & Kurzhanteln)

    In meinem kurzen Video erläutere ich dazu noch ein paar Hintergründe. Das große Problem ist, dass derzeit durch die Fitnessindustrie unglaublich viel „Schrott“ auf den Markt gebracht wird, dass die Konsumenten, sofern sie sich nicht weitreichend informieren und fortbilden, komplett überfordert sind und jeden Unsinn glauben, der ihnen aufgetischt wird.

    Ich könnte jetzt unzählig viele Bespiele für solche Trainingsmittel und Methoden aufrufen, welche ich in den letzten 20 Jahren als die ultimativen Wundermittel angepriesen, auftauchen und wieder in der Versenkung verschwinden gesehen habe.

    Nicht eines davon hat gehalten, was es versprochen hat. Einzig und allein die freien Gewichte bestehen noch heute als bestes Trainingsmittel überhaupt und geben diesen Rang bei Kennern und echten Sportlern niemals ab.

    Ein weiterer schwerwiegender Grund für die Verweigerung von Krafttraining mit freien Gewichten ist letztendlich die mangelnde Ausbildung im medizinischen Bereich. Dort wird häufig empfohlen „auf keinen Fall schwere Lasten zu heben und sich zu schonen“. Oder das allseits beliebte: „Krafttraining wäre zu gefährlich“

    In meinen Workshops und auch in meinem täglichen Training möchte ich euch das näherbringen. Lasst euch begeistern und arbeitet an einem starken Körper, der euch noch sehr viel Freude bereiten wird.

    Euer Coach

    Mark